Juli 23, 2016
von sketchnet
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Warum die Schießerei in München?

Die Tat war schrecklich – aber unerträglich war auch die Berichterstattung. Ohne wirkliche Informationen zu liefern, verbrieten Journalisten Sendezeit, des “Berichtens” wegen. Wenn in den Nachrichten Altmeier gefragt wurde (sinngemäß): “Na, Herr Kanzleramtsminister, wie geht es Ihnen denn so, wenn Sie so hilflos sind angesichts der Ereignisse?”, wenn andere meinten, die “Schlagzahl” der Anschläge sei erhöht und fast gleichzeitig ein Ministerpräsident meint, das alles sei unfassbar, fühle ich mich in schlechter Gesellschaft.

Am Folgetag im Handelsblatt eine Zusammenfassung:

Kurz nach der Tat wurde im Internet ein Handyvideo eines Passanten verbreitet. Dieser hatte Kontakt mit einem Mann mit einer Schusswaffe, der auf dem Dach eines gegenüberliegenden Parkdeck steht. Er versucht ihn von weiteren Schüssen abzubringen, doch der Bewaffnete antwortet: „Ich bin Deutscher, ich bin hier geboren worden. Ich war in Behandlung.“ Polizeipräsident Andrä bestätigte in der Nacht auf Samstag: „Bei der Person, die auf einem im Internet kursierenden Video auf einem Parkdeck zu sehen ist, handelt es sich nach derzeitigem Erkenntnisstand um den Täter.“ Damit liefert der Wortwechsel, der auf dem Film zu hören ist, bisher auch die einzigen Anhaltspunkte für sein Motiv.

Tja – “Ich war in Behandlung”. Wo, wie lange, warum? Ungebändigte Aggression, Borderline? Oder birgt unsere Gesellschaft Konflikt”herde”, Quellen, die wir uns gar nicht vorstellen können? Etwa “Rollenkonfusionen”, die quasi unausweichlich sind, häufig gut gelöst werden kann, aber nicht mit ungebremster Deutscher Leitkultur?

“Knallen denn jetzt alle durch?” – das war eine Frage aus einem Tweet, der wohl zur Besonnenheit aufrufen sollte; die vielen Fehlalarme und Notrufe waren wohl Anzeichen einer gewissen Massenhysterie – wirklich angstfrei waren in der Situation wohl die Wenigsten, aber unterversorgt mit echten Informationen über die Situation, über die Anliegen der “andere” Religion, und angewiesen auf das brüchige Vertrauen in die eigenen Grundwerte und Glaubenssätze.

August 8, 2015
von sketchnet
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Geheimnisverrat und Meinungsfreiheit

Das ungeprüfte Digitale, im Net vagabundierende Blogs und sowas, geht nicht an mich. Ich vertraue lieber. Z.B. der Faz und wenn sie sich irrt, wird sies korrigieren. Die Blogtrolle korrigieren sich nie, weil sie keine Wahrheit kennen.

Ja, was war denn das? Eine Meinung wahrscheinlich. Wer hätte es gedacht: Eine auf der FAZ wiedergebene Meinung. Da ging es um den Unterschie zwischen Journalisten und Bloggern, und Blogger sind dort nicht nur Blogger, sondern Blogwarte, die Nachfolger der Blockwarte… Weiterlesen →

Dezember 16, 2014
von sketchnet
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Massenmedien, Massenkultur, Meinungsmache

Wer macht die „öffentliche #Meinung”? Ein paar wenige #Medienkonzern … kontrollieren was Sie denken, wie Sie denken, was Sie wissen sollen und wie Sie es wissen sollen.
#Meinungsfreiheit ist eine wichtige Voraussetzung für Demokratie.
Das heißt, alle müssen die Möglichkeit haben, eine Meinung auch aussprechen zu dürfen und die Medien, also etwa Fernsehen, #Radio und #Zeitungen oder auch das Internet, sind so ein Sprachrohr, das sich an viele Menschen wendet. Weiterlesen →

Oktober 18, 2014
von sketchnet
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Juni 1, 2014
von sketchnet
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Snowden, patriotisch bei NBC

Vor knapp einem Jahr habe ich mal einen Artikel über Snowden geschrieben und war damit sicherlich nicht bei den Ersten.

Vor ein paar Tagen hat NBC das erste Interview mit Snowden in den USA ausgestrahlt. Was wir da – zu finden bei Youtube – zu sehen bekommen, ist eine gelegentliche Unterbrechung eines Werbefilms, derart zusammengeschnitten, dass einem Hören und Sehen vergeht.

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Mai 29, 2014
von sketchnet
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Anekdote zu “Es gibt kein richtiges Leben im Falschen”

Unser Theodor Wiesengrund-Adorno hatte nicht die beste Meinung von den Menschen,

Adorno kommt zu dem Schluss, dass die Verlierer des Modernisierungsprozesses aus dem Grund keine revolutionären Gedanken hegen, da sie vollständig in den gesellschaftlichen Reproduktionsprozess eingebunden sind. Sie sind in den Prozess der Beibehaltung der sozialen Ordnung integriert und das nun auch mit ihrem Bewusstsein. Sie sehen ihre Gesellschaft als eine solche an, die so sein soll. Er nimmt damit einen universellen Verblendungszusammenhang an. (Quelle)

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Mai 19, 2014
von sketchnet
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Golf 2, 6 Zylinder, 200 PS und mehr

Er kommt unauffällig daher, und das ist so beabsichtigt. Nichts aufregendes auf den ersten Blick – wenn er vielleicht auch etwas tiefer als die Serie auf der Straße liegt.

Ansonsten: Die vertraute Golf-2 Karosserie, wenn auch die letzte Ausgabe, also keine “nostalgischen” Dreiecksfenster,  und mit weißem Lack: Das galt mal als biederer Durchschnitt und fuhr zig-tausendfach über Deutschlands Straßen.

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