Februar 18, 2014
von sketchnet
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Nordkorea und die Menschenrechte

Die nordkoreanische Führung verübt in großem Ausmaß Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Sie tut dies schon seit Jahrzehnten, und eine Verbesserung der Lage der Menschenrechte unter der neuen Führung ist nicht zu erkennen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen in einem am Montag (17.02.14) veröffentlichten Bericht. Die Schwere, das Ausmaß und die Art der Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea seien ohne Parallele in der Welt des 21. Jahrhunderts. Die Untersuchungskommission empfiehlt, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen im Fall Nordkorea den Internationalen Strafgerichtshof anruft oder gleich ein eigenes Tribunal einrichtet.

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Februar 7, 2014
von sketchnet
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#internetoptimismus und Hoffnungen

Das Internet ist kein privater Raum (mehr). An und für sich ist es ja auch eine Möglichkeit, digital zu publizieren, Meinungen, Informationen auszutauschen, auch ohne Buch- oder Zeitschriftenverlag, jedenfalls öffentlich. Jetzt wissen wir, dass Geheimdienste den Datenverkehr überwachen, protokollieren, auswerten. Patrick Breitenbach hat dazu die Blogparade “#internetoptimismus” gestartet:

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Dezember 5, 2013
von sketchnet
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BuzzFeed auf Deutsch? Keine Angst!

Begeisterung, Energie und Gerücht in einem Wort? Das geht, und heißt im Englischen: “Buzz”. Ein Wort, das ich bisher nicht in meinem Sprachschatz aufbewahrt hatte.

Weil es aber

gibt, “BuzzFeed” jetzt in den Medien als gefährlicher Quasi-Journalismus, oder Gefahr für den Journalismus besprochen wird, lohnt sich ein Blick – vielleicht.

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November 21, 2013
von sketchnet
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Glück und der Neid der Götter – sind Götter neidisch?

“Das Glück” erscheint launisch, Unglück manchmal als normal. Wo das Unglück Normalität ist, kann es eine Angst vor dem Glück geben, wo “das Glück” übergroß, tritt die Angst vor dem Neid der Götter hervor.

Friedrich Schiller hatte die Angst vor dem Neid der Götter in der Ballade Der Ring des Polykrates thematisiert. Weiterlesen →

November 16, 2013
von sketchnet
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Die narzisstische Wut als Leidenschaft

Wie oft kommt das Wort “Wut” im Narziss-Mythos vor?

Zumindest an dieser Stelle:

“… So bleibe, du Grausamer, laß mich / Der dich liebt, nicht allein! Was zu berühren mir versagt ist, /Darf ich doch wenigstens sehn und die Wut, die unselige, schüren!” [met. 3/477 ff]

Wobei die Übersetzung ins Deutsche schon wieder ihre Tücken hat:

Adspicere et misero praebere alimenta fuori

wäre das Original, und wo ist das/die “alimenta”, das wir doch schon von “Alimente” und Alimentation, Ernährung, kennen, in der Übersetzung geblieben?

Wer ein Feuer schürt, bringt brennende Holzscheite dazu, stärker aufzulodern, wer ein Feuer ernährt, gibt eine brennbare Substanz hinzu, damit es in Gang bleibt. In diesem Falle: Narziss “opfert” seine Substanz, (sich), um das Feuer zu nähren, in Gang zu halten.

Dabei gewinnt das Feuer, und er verliert Energie.

In den nächsten Zeilen wird er weinen: Das drückt aus, dass er leidet. Er schafft sich seinen Schmerz selbst – das muss Leidenschaft sein!

So hat Narziss seine Passion, und die ist nicht harmlos, sondern “narzisstisch gestört”.

Was wir daraus lernen sollen? Vielleicht, nicht die “Wut”, (das Begehren, die Leidenschaft) für ein eingebildetetes, “virtuelles” Objekt zu schüren.