Unregulierte Nanopartikel

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Wenn bei der Autowäsche im letzten Spülgang ein “Lotus-Effekt” aufgetragen wird, kann es ein, dass das Wasser besser vom Lack abperlt – woran winzige Partikel beteiligt sind: Nanopartikel.

Alerdings hält dieser “Überzug” nicht ewig, was bedeutet, dass die Nanopartikel sich in der Umwelt verteilt haben. Hinter einem so präparierten Auto hinterherzufahren, kann bedeuten, Nanopartikel einzuatmen. Staub- und Feinstaubemissionen sind “geregelt”, mehr schlecht als recht, und der offizielle Grund für sinnlose Fahrverbote und Plaketten. Bei den Nanopartikeln macht jeder, was er will, scheint es.

Der BUND hat einen Gesetzesvorschlag und Forderungen:

  • Übernahme der bereits 2011 von der EU-Kommission vorgeschlagenen, bisher aber unverbindlichen, Definition für Nanomaterialien in alle relevanten Gesetze
  • eine generelle Meldepflicht für alle Nanomaterialien und -produkte. Diese sollen in einem EU-weiten Nano-Register geführt werden
  • Kennzeichnung von Nanomaterialien auf Produkten im Verzeichnis der Inhaltstoffe
  • Schließung der Lücken für Nanomaterialien in REACH
  • Ein Monitoringprogramm zur Bewertung der Belastung von Arbeitnehmern mit Nanomaterialien

Sollte es tatsächlich zutreffen, dass Ketchupflaschen mit Nanopartikel präpariert werden, damit die Sauce besser läuft, sollte man Nonopartikel im Zusammenhang mit Lebensmittel ganz verbieten: So etwas braucht kein Mensch, schon gar nicht die damit verundenen Risiken.

 

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