<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>sketchnet &#187; Medien</title>
	<atom:link href="http://sketchnet.de/sn/medien/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sketchnet.de</link>
	<description>Entwürfe, Ideen, Konzepte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 01 Aug 2025 07:33:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Hören und Sehen &#8211; Audiovisuelles</title>
		<link>http://sketchnet.de/uncategorized/horen-und-sehen-audiovisuelles</link>
		<comments>http://sketchnet.de/uncategorized/horen-und-sehen-audiovisuelles#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 09:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=16105</guid>
		<description><![CDATA[Auf dieser Seite gibt es Links zu meinen audiovisuellen Medien &#8211; eine Zusammenstellung, die laufend erweitert werden soll. &#160; &#160; Wegen Kultur-Schwund und Bindungsverlusten verliert die Humanität und wir haben die „familiäre Qual der Diäten“ auf YouTube oder http://fressnet.de/blog/?p=7333 als &#8230; <a href="http://sketchnet.de/uncategorized/horen-und-sehen-audiovisuelles">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dieser Seite gibt es Links zu meinen audiovisuellen Medien &#8211; eine Zusammenstellung, die laufend erweitert werden soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://youtu.be/dEESBbwGbUg " target="_blank">Wegen Kultur-Schwund und Bindungsverlusten verliert die Humanität und wir haben die „familiäre Qual der Diäten“</a> auf YouTube </strong></p>
<p>oder <a href="http://fressnet.de/blog/?p=7333" target="_blank">http://fressnet.de/blog/?p=7333</a> als Blog-Artikel <strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=T9jkPhRaGNk&amp;t=30s" target="_blank">Titanic, Diättreue, Regelgehorsam&#8230;</a></strong><br />
In Zeiten der guten Vorsätze können wir schon mal fragen, woran die so häufig scheitern.<br />
Der Wirbel, der ums Abnehmen gemacht wird, lässt nach, aber gleichzeitig müsste die Vernunft zunehmen. Dann würden bald alle mit ihrem Wunschgewicht daherkommen???</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/uncategorized/horen-und-sehen-audiovisuelles/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#Allesdichtmachen, Tatort YouTube, Promis im Polit-Dialog?</title>
		<link>http://sketchnet.de/medien/allesdichtmachen-tatort-youtube-promis-im-polit-dialog</link>
		<comments>http://sketchnet.de/medien/allesdichtmachen-tatort-youtube-promis-im-polit-dialog#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 12:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=10894</guid>
		<description><![CDATA[Den liebreizend gesäuselten Schlachtruf &#8220;#Allesdichtmachen&#8220;, mit dem eine Horde Video-Clip-bewaffneter Eliteschauspieler die deutschen Lande virtuell beschallt, müssten wir uns nur noch selbst vorstellen, und schon wäre der Einstieg in eine neue Gattung des Horrorfilms geschafft. Mit dem 23. April 2021 &#8230; <a href="http://sketchnet.de/medien/allesdichtmachen-tatort-youtube-promis-im-polit-dialog">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den liebreizend gesäuselten Schlachtruf &#8220;<strong>#Allesdichtmachen</strong>&#8220;, mit dem eine Horde Video-Clip-bewaffneter Eliteschauspieler die deutschen Lande virtuell beschallt, müssten wir uns nur noch selbst vorstellen, und schon wäre der Einstieg in eine neue Gattung des Horrorfilms geschafft.</p>
<p><span id="more-10894"></span>Mit dem 23. April 2021 begann die Gewinnung von Aufmerksamkeit &#8220;für Punkte, die jeder von uns hat&#8221;, so der Tatort-kriminalistisch geschulte Leichensezierer <a title="im Interview ca. bei min. 5.44" href="https://www.youtube.com/watch?v=uq6AV0Zk8qs" target="_blank">Lievers</a>, begann leise für die, die sich im Internet bewegen, denn irgendwo musste man an diesem &#8220;schwarzen Freitag&#8221; auf die Serie von Kurz-Videos stoßen, die zusammengenommen doch eine geballte Stunde Sendezeit vereinnahmen.</p>
<p>Ich  dachte daran, einen ähnlichen Beitrag zu erstellen und notierte versuchsweise:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3> <span style="color: #3366ff;">Promis, kurzer Auftritt. Hier: Erwin Lindemann</span></h3>
<p><span style="color: #3366ff;">Gestatten, Lindemann, Erwin. Beruf: Schauspieler. Mein Ziel: Maximale Verwirrung mttels Schwurbeltext.</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> Die Situation überzeichnen, so dass Zuschauer innen sich fragen müssen, was denn an dem Gefühl der Sinnlosigkeit, das wir vermitteln, dran ist, denn es muss ja etwas Wahres dran sein, wenn 50+ &#8220;Promis&#8221; professionell geriebenen Parmesan streuen.</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Uns geht es übrigens gut, wir leben von Ihren Gebühren.</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Mit unserer Beliebtheit betreiben die Fadenzieher Mind-control, Gehirnwäsche &#8211; und selbst, wenn Sie das bezweifeln, sind Sie bereits infiziert, denn es könnte sein, und solange Sie sich wundern, ärgern, aufregen, verstanden fühlen oder verletzt,  überlegen, ob nicht doch etwas Wahres dran ist an unseren Ansprachen, kommen Sie nicht auf  Gedanken, die bewirken, dass Sie sich organisieren und die Welt verbessern:</span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Dass gestern der &#8220;<strong><a title="Ein Nachhaltigkeitsthema von globaler Bedeutung " href="http://sketchnet.de/nachhaltigkeit/die-welt-wieder-gesunden-lassen-pflegen-heilen-heist" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Tag der Mutter Erde</span></a></strong>&#8221; war,  vergessen Sie wie ich und KollegInnen auch.</span><br />
<span style="color: #3366ff;"> Zugegeben: Wie sind #allenichtganzdicht, doch mit #allesdichtmachen und #lockdownfürimmer kommen wir in die Charts und gestalten die Situation destabilisiert, polarisiert, gespalten, wir wiegeln auf  unter der anpassungsfähigen Charaktermaske der Schaupieler &#8211; alles nur gepielt, geträumt, bar bezahlt, an der Steuer vorbei. </span></p>
<p><span style="color: #3366ff;">Von wem &#8211; so etwas brutalstmöglich aufzuklären, wird immer nur erklärt,  unterliegt dabei der Diskretion,  da ist #allesabgeschirmt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit hundert koordinierten Anti-Schwurbel-Clips könnte man, könnten &#8220;fortschrittliche Kräfte&#8221; bei entsprechendem Einsatz und ordentlicher Suchmaschinenoptimierung sicherlich ähnlich erfolgreich das &#8220;social media-Feld&#8221; beackern &#8211; doch da gibt es immer noch die archaischgen Probleme und Hemmnisse.</p>
<p>Auch die tragen zu manchem Unbehagen bei, neben der allerdings kontraproduktiven Bemächtigung und Fehldeutung des Themas:</p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2021/04/bild.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10899" title="bild" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2021/04/bild.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a></p>
<p>Die Parole vom mutigen Aufstand freier, in der Meinungsäußerung unbeschnittener Schaupielerinnen und Schauspieler, und mieser Bösewichte, die vermutlich noch dazu Einsperrgesetze erlassen  (und  bei nächster Gelegenheit  den Lebensmitteleinzekauf  nur getesteten Kunden erlauben?) ist nur der Anreißer im großformatigsten Blatt der Republik. Den &#8220;Blick in die Zeitung&#8221; kann ich hier nicht bieten, also einfach hier weiterlesen!</p>
<p>Bei der subjektiven Bewertung der Angelegenheit kam ich zum Folgenden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>@JanJosefLiefers</h3>
<p>Missbraucht die im &#8220;Tatort&#8221; erspielte Popularität. um mit einer Spieler-Meute eine Regierung, die nicht mit göttlicher Weisheit ausgestattet ist und versucht, bestenfalls das Notwendige zu tun, zu verunglimpfen und das Volk noch mehr zu verunsichern.</p>
<p>Es gehe auch um die freigesetzten freien Künstler, die weniger Unterstützung als pausierende Frisöre bekämen.</p>
<p><strong><a title="https://www.focus.de/politik/deutschland/kein-verstaendnis-fuer-aufregung-dfdf_id_13222491.html" href="https://www.focus.de/politik/deutschland/kein-verstaendnis-fuer-aufregung-dfdf_id_13222491.html" target="_blank">Zusatzinformationen</a></strong> gibt es auch:</p>
<p>&#8220;Urheber des Videoprojekts ist der Münchner Filmemacher Bernd K. Wunder, der hinter dem Videoprojekt steckt &#8230;&#8221;.</p>
<p>Vielleicht ist die Aussage, dass der Urheber hinter dem Projekt <strong>steckt</strong> ja eine Fehlleistung &#8211; was hier &#8220;Urheber&#8221; überhaupt und genau bedeuten soll, bleibt damit unklar.</p>
<p>Jedenfalls: Der/die Urheber/in ist <strong>hinter</strong> dem Projekt zu finden, das ist groß genug, dass sich dahinter auch mehrere Personen, Institutionen und Interessen verstecken können.</p>
<p>&#8220;Auch Dietrich Brüggemann zählt laut &#8220;Deutschlandfunk&#8221; zu den Mitinitiatoren der Video-Kampagne, war als Regisseur und Drehbuchautor beteiligt.&#8221;</p>
<p>Die Frage, wie und womit jetzt wiederum Brüggemanns Dienstleistung gezahlt wurde, wird unter den Teppich gekehrt.<br />
Die Promis, die sich an Drehbücher zu halten hatten, sollten dabei offenbar den Eindruck einer persönlichen Reflektion und Meinungsäußerung erwecken, und das haben sie auch leidlich überzeugend gespielt &#8211; &#8220;Darsteller&#8221; haben sie ja gelernt.</p>
<p>Die Affaire ist <a title="https://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Br%C3%BCggemann#Leben" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Br%C3%BCggemann#Leben" target="_blank">Wikipedia</a> wichtig genug gewesen, sie gleich im Universallexikon zu verewigen: &#8220;In einem Interview mit dem Deutschlandfunk sprach Brüggemann von einer &#8220;Medienblase&#8221;, die sich dem Diskurs über die Kolateralschäden während der Corona-Zeit verweigere und warf den Kritikern der Aktion vor, einen Shitstorm gestartet zu haben.&#8221;</p>
<p>Das könnte im Umkehrschluss bedeuten, dass der Deutschlandfunk nicht zu den blasenartig aufgeblähten Kollateralschadens-Diskurs-Verweigerern gehört, doch ist das Thema heikel und die Medienblase als Merkmal der Journalist-innenzunft anatomisch wenig erforscht.</p>
<p>Wo es um Niere und Blase geht, ist der Darm nicht weit, und so erfahren wir, dass ein <strong>Shitstorm</strong>, so der Regisseur im DLF, diese Form annehmen kann:<br />
<em><strong>&#8220;Man wird beschimpft in einem Vokabular, das zynisch und menschenverachtend ist. Wenn hier überhaupt jemand rechts ist, dann ist dieser Shitstorm faschistoid.&#8221;</strong></em></p>
<p><em><strong></strong></em><br />
Man könnte natürlich auch versuchen, wirklich faschistoide Elemente der konzertierten Schauspielerei, bei der die Beteiligten keine weiteren Bindungen unteeinander zu haben scheinen, herauszuarbeiten<br />
- da wäre die Gehorsamsbereitschaft, das Befolgen eines fremden Drehbuchs zu nennen, was als Kriterium natürlich nicht ausreichend ist.<br />
Ohnehin kann man das Wörtchen &#8220;faschistoid&#8221; recht häufig verwenden, wenn damit &#8220;an Grund-Elemente des Faschismus erinnernd&#8221; gemeint ist, und dadurch unschöne Erinnerungen, meist aus zweiter und dritter Hand, geweckt werden. Ungetrübte Propaganda ist ja auch so ein Grundelement (ein &#8220;fundamentaler Bestandteil&#8221;) des Faschismus.</p>
<p>Brav wie ein guter Schüler im Home-schooling saß Liefers gestern länger als jener vor der Laptop-Cam, perfide war unter anderem die Aussage, er vermisse &#8220;die Medientransparenz&#8221; während seine eigene Aktion völlig untransparent bleibt.<br />
Vielleicht hat dieser &#8220;Gedankenanstoß&#8221;  die Spaltung der Gesellschaft erweitert  und die &#8220;Verhärtung der Fronten&#8221; verstärktt. Natürlich soll man Kritik äußern können, in der Summe hat die Wucht der Promi-Auftritte einfach nur Öl  ins Feuer gegossen. Außer einem mehr stammelnden als erklärenden Vorzeige-mit-Dichtmacher war keine(r) zum Gespräch oder gar Dialog bereit.</p>
<p>Bei #allesdichtmachen hat es viele Reaktionen auf Ironie, Zynismus und Sarkasmus gegeben, und  die  Resonanz ist nicht ganz so schwarz-weiß ausgefallen wie der Initialton.</p>
<p>Es hat sich bewahrheitet, dass Satire, Ironie und Zynismus in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung heikle Instrumente sind.</p>
<blockquote><p><strong>Wer dem Verstand nicht zu trauen wagt, sucht ihn zu verdächtigen. Die Gefühls-Menschen.</strong></p>
<p>Nietzsche, Fragmente 2, 29 [40]</p></blockquote>
<p>Und auch:</p>
<blockquote><p><strong>Ironie—Lüge über das was man weiss, als ob man es nicht wüsste.</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer für diesen ironisch-zynischen &#8220;#Aufschrei&#8221; zuständig ist, müsste in einem ordentlichen Krimi beantwortet werden. Wer den SchauspielerInnen-Aufstand, das Ironie-Festival organisiert hat, wer die Strippenzieher sind, bleibt hier unbeantwortet.</p>
<p>&#8220;Wer die Idee zu der Kampagne hatte, ist noch unklar. Im Impressum der zugehörigen Internetseite steht ein Mann, der das Coronavirus schon vor Monaten mit dem Grippevirus gleichsetzte&#8221;, so der <a title="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/verunglueckte-netz-kampagne-alles-dicht-machen-ist-so-schaebig-dass-es-weh-tut/27124112.html" href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/verunglueckte-netz-kampagne-alles-dicht-machen-ist-so-schaebig-dass-es-weh-tut/27124112.html" target="_blank">Tagesspiegel</a>.</p>
<p>Die zentrale Internetseite ist schon nicht mehr online. Seriös geht anders.<br />
Als &#8220;so schäbig, dass es weh tut&#8221; empfinden die einen #allesdichtmachen, Zustimmung kommt von rechtsaußen: &#8220;Gefeiert wird die Aktion dagegen von Querdenkern, Rechtsextremisten und anderen Verschwörungsgläubigen. Hans-Georg Maaßen ist begeistert. Nein, dafür können die beteiligten Schauspieler:innen nichts. Aber es könnte ihnen zu denken geben.&#8221;</p>
<p>Das muss ihnen zu denken geben:</p>
<p>Für so ganz unschuldig hat sich noch nicht einmal <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/aktien-skandal-der-mann-der-die-t-aktie-unters-volk-brachte-1.3225696" target="_blank">Manfred Krug</a> gehalten, doch Gute-Laune-mit-Promis ist in der Gummibärchenwerbung immer noch unverzichtbar &#8211; die nächste Promi-Kampagne machen wir dann mit tausend Künstlern, die (für) die <a title="Tempeh – Vielfalt einer Fleischalternative" href="http://sketchnet.de/konsum/tempeh-vielfalt-einer-fleischalternative" target="_blank">Tempeh</a>-Herstellung demonstrieren <img src='http://sketchnet.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Nachtrag:</h4>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2021/04/Lehrjahre-fuer-liefers.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10963" title="Lehrjahre-fuer-liefers" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2021/04/Lehrjahre-fuer-liefers.jpg" alt="" width="500" height="938" /></a></p>
<p>Der &#8220;Knabe&#8221; präsentiert sich mit dem Abbild des Psychoanalyse-Urvaters auf Brust und Bauch &#8211; sehnt sich vielleicht nach einem Übervater, den er gleichzeitig durch den Kakao zieht, während der ihn schmückt. Vielleicht ist hier ja auch ein Angebot codiert &#8211; aber nein, das wäre abwegig.</p>
<p>Der &#8220;Sinn&#8221; des Ganzen bleibt unerfindlich, wenn der Klient &#8220;Widerstand leistet&#8221;, nicht mitarbeitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <a title="https://twitter.com/robert_fietzke" href="https://twitter.com/robert_fietzke" target="_blank">Politsche Analyse</a>  (oder intuitiv-politische Analyse) ergibt:</p>
<p>Angesichts  nachgewiesener Verbindungen  zu &#8220;Querdenken&#8221;</p>
<blockquote><p>&#8220;erweist sich <a dir="ltr" href="https://twitter.com/hashtag/allesdichtmachen?src=hashtag_click">#allesdichtmachen</a> als Paradestück für das Einsickern rechter Inhalte in die Breite mit Hilfe prominenter Multiplikator*innen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Bandbreite möglicher  rechter Imhalte ist groß &#8211; zumal die Äußerungen der Schauspieler*innen bewusst <a title="Tukur, Proll und Co.: Die rechten Nebel um #AllesDichtmachen lichten sich:" href="https://www.derstandard.at/story/2000126343022/tukur-proll-und-co-die-rechten-nebel-um-allesdichtmachen-lichten?ref=rss" target="_blank">nebulös </a>- uneindeutig formuliert sind. Die Tendenz geht über das &#8220;schlicht chaotische&#8221; hinaus, ist negativ, und auch mehr als &#8220;normal verdrossen&#8221;.  In unserem Medienkrimi ohne Leiche, aber mit Meinung, Verleumdung und Provokation gibt es offenbar nicht &#8220;den Täter&#8221;, sondern Tendenzen. Man könnte sagen, hier habe &#8220;<a title="OVID, Der Narziss-Komplex, Episoden" href="http://sketchnet.de/narzissmus/ovid-der-narziss-komplex-episoden" target="_blank">der Narzissmus</a>&#8221; zugeschlagen &#8211; das &#8220;gerichtsfest&#8221; nachzuweisen wird die Mühe nicht wert sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ulrike Folkerts</h3>
<p>&#8220;bekennt&#8221; zu #allesdichtmachen: <a title="https://www.br.de/nachrichten/kultur/tatort-kommissarin-ulrike-folkerts-zu-allesdichtmachen-ich-habe-einen-fehler-gemacht,SWRIwI4" href="https://www.br.de/nachrichten/kultur/tatort-kommissarin-ulrike-folkerts-zu-allesdichtmachen-ich-habe-einen-fehler-gemacht,SWRIwI4" target="_blank">&#8220;Ich war naiv&#8221;</a>.  Normal ist das ja nicht, dass Naivität sich über Nacht wieder legt &#8211; doch nun gilt es, eine Autobiographie zu vermarkten, und so ein &#8220;Geständnis&#8221; ghört dazu, bevor es, wie gewohnt, weiter im Text geht.</p>
<p>Ein Auszug aus ihrem Text im inzwischen zurückgezogenen Video:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich unterstütze die Corona-Maßnahmen, weil ich das Meer liebe.</p>
<p>Und weil ich das Meer liebe, will ich mehr. Mehr Maßnahmen.</p>
<p>Nur mit mehr Maßnahmen komme ich wieder ans Meer.&#8221;</p></blockquote>
<p>Inhaltlich ist das ja nichts &#8211; formal nur viertklassiges Wortspiel um den Zusammenhang von &#8220;Meer&#8221; und &#8220;mehr&#8221;, dem die Zuschauer*innen sich trotz aller Abgeschmacktheit nicht entziehen können; die Schlussfolgerung <strong>&#8220;Also bringen weitere &#8220;Maßnahmen&#8221; auch nichts</strong>&#8221; ist nicht ausgeschlossen. Was dazu passt &#8211; die gespielte Kommissarin wird 60 &#8211; müsste ein entsprechendes Gedicht sein:</p>
<blockquote><p>Und zwischen Reim und Drehen der  Worte<br />
Versteckt sich List diverser Sorte.<br />
Vortrefflich unauffälliglich.<br />
Geburtstagskind &#8211; wir lieben dich.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Interview mit Bayern 1 erklärte sie rückblickend: &#8220;Ich fand die Texte nicht komisch, ich habe da ein bisschen damit gehadert, wurde dann aber ein bisschen auch so überredet und war naiv genug zu glauben, dass ich in diesem Portfolio von Leuten gut aufgehoben bin.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das macht schon zwei Bisschen Hader &#8211; das ist reichlich, Zwist, Aufbegehren, Zweifel; reichlich, aber trotzdem nur ein Anfang.</p>
<p>&#8220;Ulrike Folkerts wird zur Querdenkerin&#8221; &#8211; das kann ich nicht beurteilen, doch so, wie &#8220;Querdenken&#8221; als <a title=" https://www.queer.de/detail.php?article_id=38680" href=" https://www.queer.de/detail.php?article_id=38680" target="_blank">Verhöhnung </a>der Regierung betrieben wird, destabilisiert es die ganze Gesellschaft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2021/04/tatort1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11004" title="tatort" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2021/04/tatort1.jpg" alt="" width="600" height="250" /></a>Ein Tatort stellt Handlungsmuster vor, bietet Identifikations-Figuren an, konnte mal als Straßenfeger &#8220;dienen&#8221;, Gemeinschaft stiften: <strong>Die Fernsehnation als &#8220;Tatort-Familie&#8221;.</strong></p>
<p>Das ist vorbei.</p>
<p>Wenn die Fernsehnation beginnt, die Märchen und Mythen der &#8220;Unterhaltungsindustrie&#8221; zu hinterfragen, statt sich in die Position &#8220;Das ist halt so. Schön, dass es noch die Guten gibt, die etwas tun&#8221; zurückzuzieheen: Dann bleiben nur noch die reinen <a title="https://taz.de/Die-Wahrheit/!5765643/" href="https://taz.de/Die-Wahrheit/!5765643/" target="_blank">Kunstfiguren</a>.</p>
<blockquote><p>Schon seit Tagen sitzt Tatort-Pathologe Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne, der seinen Schauspieler mittlerweile offensichtlich komplett verinnerlicht hat, in sämtlichen Talkshows herum und charmiert sich ölig erfolgreich in die Herzen aller Maßnahmenkritiker.</p></blockquote>
<p>Sind wir jetzt nicht an dem Punkt, zwischen Eigen- und Fremdverantwortung zusätzliche Videos mit weiteren Schauspielern, Komikern und Zivilisten, Straßenreinigern und Bürgermeistern unter dem Stichwort <strong>#allesdurchmachen</strong> koordiniert zu veröffentlichen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/medien/allesdichtmachen-tatort-youtube-promis-im-polit-dialog/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Neuen Literatur-Quartette</title>
		<link>http://sketchnet.de/ideen/die-neuen-literaratur-quartette</link>
		<comments>http://sketchnet.de/ideen/die-neuen-literaratur-quartette#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 16:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=9891</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Gastgeberin Thea Dorn lädt in der aktuelle Quartals-Ausgabe zum munteren Disput wieder mit drei prominenten Gästen: xx. xy und xz. Wie immer mit aktuellen Büchern im Gepäck.&#8221; So ähnlich ist die Ankündigung des ZDF-Quartetts noch immer in der Suchmaschine zu &#8230; <a href="http://sketchnet.de/ideen/die-neuen-literaratur-quartette">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Gastgeberin Thea Dorn lädt in der aktuelle Quartals-Ausgabe zum munteren Disput wieder mit drei prominenten Gästen: xx. xy und xz. Wie immer mit aktuellen Büchern im Gepäck.&#8221;</p></blockquote>
<p>So ähnlich ist die Ankündigung des ZDF-Quartetts noch immer in der Suchmaschine zu finden, und die Sendung ist auch noch in der Mediathek vorhanden.</p>
<p><span id="more-9891"></span>Damit wird deutlich, dass wir in einem Medienzeitalter leben, und dass Kultur sein muss, nach dem Motto: &#8220;Kultur ist alles &#8211; ohne Kultur ist alles nichts&#8221;, und folglich: <strong>&#8220;Was nun tun? Notfalls <span style="color: #ff00ff;">nur</span> Kultur &#8211; Kultur pur!&#8221;</strong><br />
Den Kulturschaffenden, die momentan nicht im Freien und erst recht nicht in geschlossenen Räumen Auftritts-Honorare bekommen,  ist damit längst nicht geholfen, versprochen ist die Hilfe jedoch. Die wird anhand des Durchschnittsverdienstes eines vergangenen Jahres ermittelt &#8211; Pech für die Künstler, die erst heute losstarten möchten und leer ausgehen, Pech auch für alle, die nichts vorweisen, das sich vermarkten ließe: Es gibt schließlich auch die abgeschotteten Räume und die vielen Türen, in die man keinen Fuß bekommen kann, also &#8220;die Gesetze des Marktes&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klar ist aber auch, dass es nicht immer Kultur zum Konsumieren sein muss und dass unter uns Zuschauern sicher einige sich an der munteren Quartett-Kulturdebatte beteiligen möchten. So hochinteressant sind die Kulturmagazine, wie sie gesendet werden, dann auch wieder nicht, dass man sie gesehen haben müsste, auch liest sich das Feuilleton erfahrungsgemäß selten als leichte Lektüre, je weniger, je mehr dessen Autoren irgend etwas beweisen wollten.</p>
<p>Kommt hinzu, dass Hören und Sprechen, Lesen und Erzählen als ur-menschliche Bedürfnisse gelten müssen. Wir wollen uns austauschen, kommunizieren, über Andere hinter deren Rücken reden, Erfahrungen austauschen und von Anderen gemachte und gesammelte Erfahrungen und Sichtweisen angeboten bekommen. Neugier und die Fähigkeit, sich in andere, auch in erfundene Figuren einzufühlen, machen Märchen für Kinder interessant, Sagen und Heldensagen für Jugendliche &#8211; bei Erwachsenen spreizen sich die Interessensgebiete, Vorlieben und Darreichungsformen.</p>
<p>Der mit der Moderne ständigt umgewäözte &#8220;traditionelle Kultur- und Medienbetrieb&#8221; ist jedoch prinzipiell mehr Einbahnstrasse als Kommunikation in beide Richtungen. Das Bedürfnis der Zuhörer, sich zum Gehörten auszutauschen oder auch selbst über eigene oder fremde Geschichten zu sprechen, ist vorhanden, wird jedoch nicht berücksichtigt. Beim Live-Event besteht die Zuschauerbeteiligung bestenfalls in &#8220;Standing Ovations&#8221;, die mit einer artigen Verbeugung der Künstler bedankt werden.</p>
<p>Kulturgenuss, Unterhaltung gemeinsam mit einer Menge Anderer kann schön sein &#8211; doch wenn es um Erzählungen und Inhalte geht, gibt es bessere Möglichkeiten: Gehen wir an unsere Grenzen und reden miteinander! Gehen wir zur Abwechslung mal selbst auf Sendung, mit eigenem Programm, das auf Zuschauerquoten verzichtet, das einmalig einmalig ist und völlig unwiederholbar, das Eintagsfliege oder Serie sein kann, das die Beteiligten zu Mitakteuren macht&#8230;</p>
<p>Es gibt hier keinen Rundfunkrat und keine Programmdirektion, stattdessen ist etwas <strong>Iniative</strong> nötig &#8211; jemand muss den Anstoß geben, zu einem mehr oder weniger zufälligen Thema, bei dem mindestens drei Weitere Personen teilnehmen wollen, einladen -  Termin und den vituellen Ort des Meetings nennen, eventuell die &#8220;Unterthemen&#8221; absprechen.</p>
<p>Das Format  &#8220;Neue Literarische Quartette&#8221; (NLQ) hat wenige, dafür einfache Regeln zum Ablauf, der Dauer und Rollenverteilung des Programms:</p>
<ul>
<li>Vier TeilnehmerInnen</li>
<li>davon ein(e) &#8220;Gastgeber(in)&#8221;</li>
<li>Vier Viertelstunden</li>
<li>Verbindliche Anmeldung</li>
<li>Kostenlose Teilnahme</li>
<li>Meinungsfreiheit</li>
<li>Gemeinsames Generalthema</li>
</ul>
<p>Man könnte auch sagen: &#8220;KISS &#8211; Keep it small and simple&#8221; &#8211; dann bleibt nur noch ziu klären, was das konkret bedeutet:</p>
<p>Etwa: Jeder bekommt ungefähr die gleiche Rede/Sprechzeit. Nach der Begrüßung, einer Einführungsrunde, in der man sich kurz vorstellt und sagt, über welchen Text man sich auslassen wird, kommt die Festlegung der Reihenfolge, darauf folgt der erste Beitrag.  Der dauert 12 Minuten, kurze Zwischenfragen können, wenn der Vortragende dies wünscht, jetzt oder gleich zugelassen werden.</p>
<p>Mit einer kurzen Ein-Satz-Moderation geht es weiter zum nächsten Beitrag, und so weiter. Schießlich gibt noch jeder ein kurzes Statement zur vergangenen Folge ab, die Runde löst sich auf, nachdem geklärt ist, ob und wann man sich wieder trifft.</p>
<p>Selbstverständlich sind quantitative Variationen möglich- vom Duett bis zum Sextett, mehr wäre wieder ein anderes Format, wenn wir an Redezeit für alle denken. Auch inhaltlich: Denken wir an die Möglichkeiten von Autoschrauber-Runden, Veggie-Rezept-Expert*innen, allgemeinen Kaffeekränzchen oder den Meinungsaustausch zu ökologischem Wandel. Es gibt also eine lange Liste denkbarer &#8220;Quartette&#8221;, und die einfachste Möglichkeit soll &#8220;einfach ein paar Freunde oder Bekannte einladen&#8221; sein, so heißt es bei <a href="https://meet.jit.si/" target="_blank">https://meet.jit.si/</a></p>
<p>&#8220;Das literarische Quartett&#8221; kann den zu Hause isolierten Mitmenschen wieder mehr Teilhabe an einem (halb-) öffentlichen Leben ermöglichen, definitionsgemäß aktive Teilhabe. Was die Künstler ohne Bühne betrifft: Die sind hierbei höchst willkommen, um die Idee weiterzuverbreiten, zu bewerben, beispielhaft vorzuleben. Am Besten wäre es, sie lassen sich freiwillig als Zugpferde einspannen <img src='http://sketchnet.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer die Frage &#8220;Worüber und Was würde ich denn gerne eine Viertelstunde lang erzählen?&#8221; beantworten kann, hat schon die erste und wohl größte Hürde überwunden. Von mir könnte es etwas über &#8220;<a title="http://sketchnet.de/narzissmus/ovid-der-narziss-komplex-episoden" href="http://sketchnet.de/narzissmus/ovid-der-narziss-komplex-episoden" target="_blank">Narzissmus</a>&#8221; geben, da könnte ich eine Art Referat vorbereiten.  Für die Einladung der Gesprächspartner sollte man auch sagen können, was man &#8211; im Rahmen des Generalthemas, das man also nennen können muss &#8211; gerne hören möchte. Mit der Vorgabe &#8220;aktuelle Lektüre, aktuelle Lieblingsliteratur, Bewegendes, Merkwürdiges&#8221; beispielsweise wird niemand niemanden allzusehr einschränken <img src='http://sketchnet.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Idealerweise gäbe es schon im Vorfeld Informationen zu den vier geplanten Beiträgen &#8211; doch kann man großes Interesse an &#8220;fremden&#8221; Themen nicht einklagen: Das kann höchstens noch schnellstens wachsen <img src='http://sketchnet.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Der Initialartikel ist hier zuende. Jetzt gilt das Motto: &#8220;Von der Theorie in die Praxis!&#8221;</p>
<hr />
<p>P.S.:</p>
<p>Um die Idee zu verbreiten, sollte man nicht viele Worte machen, deshalb hier noch eine <a title="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2020/11/NLQ.txt" href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2020/11/NLQ.txt" target="_blank">Kurzfassung </a>im .txt-Format.</p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2020/11/quartette-800.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10320" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2020/11/quartette-800.jpg" alt="" width="590" height="590" /></a>&#8220;Austausch in alle Richtungen&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/ideen/die-neuen-literaratur-quartette/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Massenmedien, Massenkultur, Meinungsmache</title>
		<link>http://sketchnet.de/medien/massenmedien-massenkultur-meinungsmache</link>
		<comments>http://sketchnet.de/medien/massenmedien-massenkultur-meinungsmache#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2014 22:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=1533</guid>
		<description><![CDATA[Wer macht die „öffentliche #Meinung”? Ein paar wenige #Medienkonzern … kontrollieren was Sie denken, wie Sie denken, was Sie wissen sollen und wie Sie es wissen sollen. #Meinungsfreiheit ist eine wichtige Voraussetzung für Demokratie. Das heißt, alle müssen die Möglichkeit &#8230; <a href="http://sketchnet.de/medien/massenmedien-massenkultur-meinungsmache">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wer macht die „öffentliche #Meinung”? Ein paar wenige #Medienkonzern … kontrollieren was Sie denken, wie Sie denken, was Sie wissen sollen und wie Sie es wissen sollen.<br />
#Meinungsfreiheit ist eine wichtige Voraussetzung für Demokratie.<br />
Das heißt, alle müssen die Möglichkeit haben, eine Meinung auch aussprechen zu dürfen und die Medien, also etwa Fernsehen, #Radio und #Zeitungen oder auch das Internet, sind so ein Sprachrohr, das sich an viele Menschen wendet.<span id="more-1533"></span></p></blockquote>
<p>So heute die <a title="http://netzfrauen.org/2013/12/10/teil-1-wer-macht-die-oeffentliche-meinung-ein-paar-wenige-medienkonzerne/" href="http://netzfrauen.org/2013/12/10/teil-1-wer-macht-die-oeffentliche-meinung-ein-paar-wenige-medienkonzerne/" target="_blank">Netzfrauen</a>, und die Vorstellung, dass meine Meinung von außen gemacht wird, ist gewiss nicht schön, hat eine psychotische Qualität.</p>
<p>Nun sind durchaus auch die Netzfrauen MeinungsmacherInnen, und stellen ein meinungsmachendes Forum dar &#8211; mit welchem Einfluss?</p>
<p>Passend zum Artikel gab es heute auf Facebook eine &#8220;Infographik&#8221; -Hier mal der Inhalt:</p>
<h2>Wer beherrscht die Medien?</h2>
<p>Die ZEIT ist gekommen, den BLICK<br />
von den Massenmedien abzuwenden.<br />
Denn das BILD das sie für uns zeichnen,<br />
ist nur ein SPIEGEL ihrer selbst.</p>
<p>Wenn wir erkennen würden, wie die WELT wirklich ist,<br />
glaubten wir auf einem anderen STERN zu sein<br />
Man versucht unseren FOCUS abzulenken,<br />
um die Wahrheit zu verstecken.</p>
<p><strong>&#8220;Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu </strong><br />
<strong>sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit </strong><br />
<strong>haben, alles zu tun.&#8221;  <em>Stewart Alsop</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun ließe sich das auch anders ausdrücken und das Schlagwort &#8220;Lügenmedien&#8221; scheint neuerdings in der Luft zu liegen &#8211; andererseits ist das schon älter:</p>
<p id="watch-headline-title"><a href="Udo Ulfkotte - Die Lügen und Tricksereien der Medien und Journalisten Teil 1 " target="_blank">Udo Ulfkotte &#8211; Die Lügen und Tricksereien der Medien und Journalisten Teil 1</a></p>
<p><a title="https://www.youtube.com/watch?v=tXrNrGV5pVs" href="https://www.youtube.com/watch?v=tXrNrGV5pVs" target="_blank">Teil 2 </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn dann die Medienschelte in eine pauschale Journalistenschelte umkippt, ist das schade &#8211; aber niemand merkt es, und Herr Ulfkotte kann mal sehen, wie er mit den alternativen Medien zurecht kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/medien/massenmedien-massenkultur-meinungsmache/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Blick des Blogs – warum ich/ wir Blogs schreiben (sollten)</title>
		<link>http://sketchnet.de/medien/der-blick-des-blogs-%e2%80%93-warum-ich-wir-blogs-schreiben-sollten</link>
		<comments>http://sketchnet.de/medien/der-blick-des-blogs-%e2%80%93-warum-ich-wir-blogs-schreiben-sollten#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2014 22:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=1347</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Blog bobblume.de ging es neulich um die Kanzlerin, #Neuland und einen gewissen Enthusiasmus, das Bloggen betreffend, aus dem heraus entstand die Idee zur Blogparade: Der Blick des Blogs – warum ich/ wir Blogs schreiben (sollten) Als das Internet &#8230; <a href="http://sketchnet.de/medien/der-blick-des-blogs-%e2%80%93-warum-ich-wir-blogs-schreiben-sollten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Blog <a href="http://bobblume.de/?p=1721" target="_blank">bobblume.de</a> ging es neulich um die Kanzlerin, #Neuland und einen gewissen Enthusiasmus, das Bloggen betreffend, aus dem heraus entstand die Idee zur Blogparade:</p>
<p><strong><span style="color: #000080;">Der Blick des Blogs – warum ich/ wir Blogs schreiben (sollten)</span></strong></p>
<p><strong> <span id="more-1347"></span><img class="alignleft" src="http://portionsdiaet.de/wp-content/uploads/2014/02/weiterbildung-di%C3%A4et.jpg" alt="" width="140" height="140" /></strong></p>
<p>Als das Internet laufen lernte, war es ökonomisch sinnvoll, wenn möglichst viele Seiten erstellt wurden, und die Provider verdienten am &#8220;Netspace&#8221; und minütlich an der Nutzung der Leitungen.</p>
<p>Wer eine Homepage erstellte, durfte den Titel &#8220;Webmaster&#8221; führen und seine Gedanken der Welt zur Verfügung stellen: Ein &#8220;ozeanisches Gefühl&#8221; gewissermaßen, verbunden mit der Kniffelei, mit HTML etwas zu gestalten.</p>
<p>In einem anderen Artikel habe ich meine Bloggerei kürzlich mit &#8220;<a title="http://portionsdiaet.de/portionsdiaet-blog/ubergewicht-diat-und-weiterbildung" href="http://portionsdiaet.de/portionsdiaet-blog/ubergewicht-diat-und-weiterbildung" target="_blank">permanenter Weiterbildung</a>&#8221; begründet, was einen Aspekt darstellt: Ich bilde mich weiter und gebe so Einiges weiter, will auch Anderen helfen, bei gesundheitlichen Fragen&#8230;</p>
<p><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/4c/Krankenschwester_Andernach_1910.JPG/170px-Krankenschwester_Andernach_1910.JPG" alt="" width="170" height="260" />Bei diesen Fragen kommt es nicht nur auf die Kompetenz an, sondern vor allem auf  Smybole wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rhein-Mosel-Fachklinik_Andernach" target="_blank">Schwesterntracht</a>, weißen Kittel und Dr.-Titel.</p>
<p>Oder auf Kapital &#8211; einen großen Werbeetat, mit dem man Stars und Journalisten einkaufen kann, dem Volk das Hirn waschen, bis alle die Botschaft glauben: Abnehmen funktioniert über ein Punktesystem, oder, mit dem richtigen Buch, im Schlaf. Die Bestsellerliste &#8220;Ratgeber&#8221; zeigt, wobei die LeserInnen Rat suchen und enthält regelmäßig &#8220;Lehrbücher&#8221; zu Ernährung und Diät, meist von atemberaubender Schlichtheit.</p>
<p>Soll heißen: Ratgeber ohne Nachfrage sind stumm, kritische Ratgeber werden nicht nachgefragt, schlichte <a title="http://portionsdiaet.de/pd/rezepte" href="http://portionsdiaet.de/pd/rezepte" target="_blank">Rezepte </a>ergeben kein perfektes Dinner und um sich in der Medienlandschaft Gehör zu verschaffen, muss man &#8211; weiß nicht.</p>
<p><strong>Warum</strong> also mache ich das &#8211; &#8220;Bloggen&#8221;?</p>
<p>Das Lichtenberg-Rätsel <strong> &#8220;Was ist leicht, und was ist schwer?&#8221;</strong> habe ich auch schon einmal &#8220;verbloggt&#8221;.  &#8220;Solches zu fragen, ist leicht, solches zu beantworten, ist schwer.&#8221;</p>
<p>Also aus Spass an der Freud, zum Teil. Lust am Schreiben, ein öffentliches Tagebuch zu führen: Letzteres weniger, weil ein Tagebuch in die Privatsphäre gehört, gerade wenn die Speculariphilie (speculari=lat.: spähen) grassiert.</p>
<p><a title="http://www.nebenbeimama.de/2014/window/" href="http://www.nebenbeimama.de/2014/window/" target="_blank">Nico</a>, wenn ich den Spitznamen benutzen darf, verweist auf einen SZ-Artikel, der die Vorzüge des (beim Schreiben) strukturierten Denkens hervorhebt &#8211; aber von da aus musste ich doch gleich weiterklicken und habe dieses Zitat gefunden:</p>
<blockquote><p>Das Großartige am Internet war doch mal, dass es den Leuten die grenzenlose Möglichkeit gibt, selber Inhalte zu produzieren, Blogs sind dafür nur ein Beispiel. Heute nutzen die Leute jedoch am liebsten Seiten, die ihre Ausdrucksmöglichkeiten beschneiden. In den USA verbringen die Menschen zehn Minuten von jeder Stunde, die sie online sind, auf Facebook. Dort können sie den »Gefällt mir«-Button klicken oder Inhalte verlinken, aber kaum noch eigene kreieren.</p></blockquote>
<p><a title="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/40775" href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/40775" target="_blank">Ein Interview mit Sue Gardener</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Warum bloggen wir?</h3>
<p>Das ist ja noch die andere Lesart der Fragestellung. Um eigene Inhalte zu produzieren? Wegen einer möglichen Anerkennung für diese Inhalte? Selbstdarstellung? Mitteilungsdrang?<br />
Alles legitim, doch drängt sich mir die Frage auf: Gibt es überhaupt noch ein &#8220;Wir&#8221;? Oder ist die Tendenz, nur noch <a title="http://www.tagesspiegel.de/wissen/narzissmus-ich-ich-ich/8921394.html" href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/narzissmus-ich-ich-ich/8921394.html" target="_blank">Ich, Ich, Ich</a> zu rufen oder zu denken, schon stärker?</p>
<p>Sie ist jedenfalls sehr stark, und wird damit erklärt, dass wir in einem &#8220;Zeitalter des Narzissmus&#8221; leben, womit aber nichts erklärt ist. Der &#8220;neuartigen Wahnsinn&#8221; war in der Antike erkannt und (mythologisch, was ja nicht unwissenschaftlich oder unlogisch ist) erklärt worden.</p>
<p>Die Tendenz zur Atomisierung der Gesellschaft hatte schon die Vorkriegs-Soziologie gesehen, und heute gibt es nicht mehr viel zu vereinzeln. Es könnte doch dieses oder jenes &#8220;Ich&#8221; geben, dem das nicht passt, das wieder nach mehr Gemeinschaft strebt. Ob &#8220;Vernetzung&#8221; und &#8220;Gemeinschaft&#8221; etwas gemein haben, und was, ist mir jetzt eine zu akademische Frage. Das Bloggen wird wohl irgend etwas mit &#8220;Austausch&#8221; zu tun haben &#8211; vermutlich</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/medien/der-blick-des-blogs-%e2%80%93-warum-ich-wir-blogs-schreiben-sollten/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>#internetoptimismus und Hoffnungen</title>
		<link>http://sketchnet.de/medien/internetoptimismus-und-hoffnungen</link>
		<comments>http://sketchnet.de/medien/internetoptimismus-und-hoffnungen#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2014 17:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[#internetoptimismus. Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Datensammelei]]></category>
		<category><![CDATA[Portionsdiät]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=1331</guid>
		<description><![CDATA[Das Internet ist kein privater Raum (mehr). An und für sich ist es ja auch eine Möglichkeit, digital zu publizieren, Meinungen, Informationen auszutauschen, auch ohne Buch- oder Zeitschriftenverlag, jedenfalls öffentlich. Jetzt wissen wir, dass Geheimdienste den Datenverkehr überwachen, protokollieren, auswerten. &#8230; <a href="http://sketchnet.de/medien/internetoptimismus-und-hoffnungen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist kein privater Raum (mehr). An und für sich ist es ja auch eine Möglichkeit, digital zu publizieren, Meinungen, Informationen auszutauschen, auch ohne Buch- oder Zeitschriftenverlag, jedenfalls öffentlich. Jetzt wissen wir, dass Geheimdienste den Datenverkehr überwachen, protokollieren, auswerten. Patrick Breitenbach hat dazu die Blogparade &#8220;#<a title="http://blog.karlshochschule.de/2014/01/28/aufruf-zur-blogparade-internetoptimismus/" href="http://blog.karlshochschule.de/2014/01/28/aufruf-zur-blogparade-internetoptimismus/" target="_blank">internetoptimismus</a>&#8221; gestartet:</p>
<blockquote><p><span id="more-1331"></span>Die bisherige Form der Netzbegeisterung hat sich &#8230; als defekt erwiesen, weil sie von falschen Voraussetzungen ausgegangen ist. Nach dieser Kränkung muss ein neuer Internetoptimismus entwickelt werden. Eine positive Digitalerzählung, die auch unter erschwerten Bedingungen in feindlicher Umgebung funktioniert, denn der dauernde Bruch sicher geglaubter Grundrechte hält an.</p></blockquote>
<p>Meine Netzbegeisterung hat sich ohnehin gelegt. Das Netz ist kein Freiraum, und die Kontakte, die hier möglich sind, sind begrenzt und virtuell. Die Kommunikation geht meist ohnehin nur in eine Richtung, und wo es schwierig wird, wird weitergesurft, aber nichts verstanden.</p>
<blockquote><p>Die fast vollständige Durchdringung der digitalen Sphäre durch Spähapparate aber hat den famosen Jahrtausendmarkt der Möglichkeiten in ein Spielfeld von Gnaden der NSA verwandelt. Denn die Überwachung ist nur Mittel zum Zweck der Kontrolle, der Machtausübung. Die vierte, digitale Kränkung der Menschheit &#8230;</p></blockquote>
<p>So ein <a title="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/abschied-von-der-utopie-die-digitale-kraenkung-des-menschen-12747258.html" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/abschied-von-der-utopie-die-digitale-kraenkung-des-menschen-12747258.html" target="_blank">Abschied von der Utopie</a> ist ja vielleicht der Aufbruch zur nächsten Utopie. Von der wir uns dann auch verabschieden müssen.</p>
<p>Wer sich unter dem Stichwort &#8220;Echolon&#8221; etwas vorstellen konnte, wird ohnehin nicht geglaubt haben, das Internet würde nicht gescannt.</p>
<p>Manche raten dazu, die Telekommunikation zu verschlüsseln &#8211; so einen Blogbeitrag wollte ich wie folgt kommentieren:</p>
<blockquote><p>Mir fällt da der alte Spruch “Wissen ist Macht” ein. Die Datensammler wissen zu viel von Dingen, die eigentlich privat sind.<br />
Dass dieses Wissen auch genutzt wird, ist auch nur logisch, also wird damit einhergehend auch irgendwo schon längst (und subtil) Macht ausgeübt.<br />
Wir wissen nicht, was die “Staatsschützer” mit “ihren” Daten anfangen, aber es ist Überwachung:<br />
Solange die User sich für das interessieren, was Google-Trends aufzeigt, ist ja noch alles im grünen Bereich.<br />
“Eine Zensur findet nicht statt”, steht bei uns im Grundgesetz. Bei der Suchmaschine aber nicht.<br />
Sowohl die Werbeeinblendungen als auch die Suchergebnisse sind “rational erklärbar”, und auch Manipulation.<br />
Es dauert vielleicht nicht mehr lange, bis es tatsächlich Maschinen gibt, die intelligent genug sind, einen Beitrag wie diesen zu verstehen: Wird dann der Autor als systemkonform und harmlos, oder als potentieller Gefährder, Störer, Oppositioneller, oder Spinner klassifiziert?<br />
Mir geht es um die Freiheit der Meinungsäußerung, und nicht um die “Freiheit”, meine Meinung zu chiffrieren.</p></blockquote>
<p>Die Blogverwalter haben den Kommentar nicht freigeschaltet.</p>
<p>Kommentarspam ist eine der traurigen Netz-Wirklichkeiten. Gute Kommentare sind so extrem selten (geworden), dass sich mein &#8220;Netzpessimismus&#8221; verstärkt hat. Es ist aber auch eine Des-illusionierung.</p>
<p>Unter den Beiträgen zur Blogparade bin ich diesem <a href="http://www.frankzimmer.de/2014/01/26/warum-storify-das-internet-ein-bisschen-besser-machen-koennte/" target="_blank">http://www.frankzimmer.de/2014/01/26/warum-storify-das-internet-ein-bisschen-besser-machen-koennte/</a> gefolgt.</p>
<p>Auf Storify gab es ganz oben einen Beitrag zur US-Serie &#8220;<a title="http://storify.com/PioneerPress/the-biggest-loser-controversy" href="http://storify.com/PioneerPress/the-biggest-loser-controversy" target="_blank">Biggest Loser</a>&#8220;.</p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2014/02/biggestloser.png"><img class="alignnone size-full wp-image-1333" title="biggestloser" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2014/02/biggestloser.png" alt="" width="400" height="302" /></a></p>
<p>Rachel hat den Abnehmwettbewerb gewonnen, was zu unterschiedlichen Meinungsäußerungen führte, Tweets, Blog-Artikel, Meldungen. Davon war der Spotify-Artikel eine Zusammenführung, das Bild eingebunden vom Server des Blogs mit dem Artikel</p>
<h1>The Biggest Loser And The Eating Disorder Epidemic</h1>
<p>Nur über die Bild-Adresse war <a title="http://leewolfeblum.com/?p=865" href="http://leewolfeblum.com/?p=865" target="_blank">das Blog</a> zu finden.</p>
<p>Biggest Loser hat Emotionen aufgewühlt, Rachel, die Leistungsschwimmerin, hat 250.000 Dollar verdient. Ich glaube nicht, dass sie anorektisch ist, ich glaube, sie hat sich für die Sendung gemästet, während der Serie maximal abgenommen, um das Preisgeld einzustecken.</p>
<p>Aber, wie auch immer: Weder die Sendung noch der im Internet folgende Wasserglas-Sturm ändern etwas an der Gesundheitsgefährdung durchs Übergewicht.</p>
<p>Wir haben die dritte Kränkung der Menschheit noch nicht verwunden: Unbewusst wehren wir uns dagegen, die Realität anzuerkennen. &#8220;Das Internet&#8221; hat, wo es um Adipositas geht, laut von der &#8220;Eating Disorder&#8221; -Epidemie geschrien und Anorexie gemeint. Als wäre Adipositas keine Essstörung, kein  Hinweis auf  eine massenhafte orale Fixierung. So groß das Problem ist &#8211; es wird ins Boot-Camp verlagert.</p>
<p>Nicht einmal die NSA-Agenten blicken bei diesem Possenspiel durch. Sie sammeln Daten, die sie nicht verstehen, schützen aber nicht die Gesellschaft. Vielleicht gibt es Datenabschöpfung künftig doch nur noch auf richterliche <a title="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/protest-gegen-nsa-apple-google-und-co-engagieren-lobbyisten-a-952094.html#ref=rss" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/protest-gegen-nsa-apple-google-und-co-engagieren-lobbyisten-a-952094.html#ref=rss" target="_blank">Anordnung</a>? Dann könnte man die freien (Rechen-) Kapazitäten für den Umweltschutz einsetzen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 150px"><a href="http://portionsdiaet.de/"><img src="http://portionsdiaet.de/wp-content/uploads/2012/03/minusx2artikelbild.png" alt="Eine Antwort auf ein gesellschaftliches Problem" width="140" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Antwort auf ein gesellschaftliches Problem</p></div>
<p>Die Hoffnung behalten, ist doch auch schon fast optimistisch. Nein, ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass im Internet &#8220;noch etwas geht&#8221;. Sonst hätte ich die <a href="http://portionsdiaet.de/ubungen/blogparade-die-besten-rezepte-der-food-blogger" target="_blank">Portionsdiät </a>auch schon längst gelöscht. Der Link zielt übrigens schon wieder auf eine Blogparade <img src='http://sketchnet.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei<a title="http://www.junaimnetz.de/neuer-internetoptimismus" href="http://www.junaimnetz.de/neuer-internetoptimismus" target="_blank"> junaimnetz</a> war die Rede vom sozialen Kapital, das die aktiven User generieren und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. So ist das mit dem Projekt &#8220;PD&#8221; ja auch gedacht: Als <em>ein</em> Fortschritt.  Vielleicht schieben wache Menschen das Projekt noch ein wenig an, denn Hilfe braucht es noch.</p>
<p>Und hoffentlich finden sich noch demokratische Mehrheiten, die dafür sorgen, dass die Schlapphut-Träger ihre wahnhafte Datensammelei beenden dürfen, und endlich eine Arbeit bekommen, die dem Allgemeinwohl dient.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Die vierte Kränkung der Menschheit soll als ihren Vorläufer die dritte Menschheitskränkung, dass der Mensch nicht Herr im Hause der Bewusstheit ist, haben &#8211; und hier wird FREUD als der Entdecker der Kränkung genannt.</p>
<p>Ein wenig Recherche &#8211; nach &#8220;Begriffsgeschichte&#8221; und &#8220;Unbewusstes&#8221; hilft, und führt unter anderem zum Artikel</p>
<h1 id="firstHeading" lang="en"><em>The Philosophy of the Unconscious </em></h1>
<p>auf  <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Philosophy_of_the_Unconscious#cite_note-Sulloway-6" target="_blank">Wikipedia.org</a>. Da gibt es noch so Manches zu entdecken&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/medien/internetoptimismus-und-hoffnungen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BuzzFeed auf Deutsch? Keine Angst!</title>
		<link>http://sketchnet.de/medien/buzzfeed-auf-deutsch-keine-angst</link>
		<comments>http://sketchnet.de/medien/buzzfeed-auf-deutsch-keine-angst#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2013 10:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[BuzzFeed]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=1268</guid>
		<description><![CDATA[Begeisterung, Energie und Gerücht in einem Wort? Das geht, und heißt im Englischen: &#8220;Buzz&#8221;. Ein Wort, das ich bisher nicht in meinem Sprachschatz aufbewahrt hatte. Weil es aber gibt, &#8220;BuzzFeed&#8221; jetzt in den Medien als gefährlicher Quasi-Journalismus, oder Gefahr für &#8230; <a href="http://sketchnet.de/medien/buzzfeed-auf-deutsch-keine-angst">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dict.leo.org/?lp=ende&amp;from=fx3&amp;search=buzz" target="_blank">Begeisterung, Energie und Gerücht </a>in einem Wort? Das geht, und heißt im Englischen: &#8220;Buzz&#8221;. Ein Wort, das ich bisher nicht in meinem Sprachschatz aufbewahrt hatte.</p>
<p>Weil es aber</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e4/BuzzFeed.svg/250px-BuzzFeed.svg.png" alt="" width="250" height="47" />gibt, &#8220;BuzzFeed&#8221; jetzt in den Medien als gefährlicher Quasi-Journalismus, oder Gefahr für den Journalismus besprochen wird, lohnt sich ein Blick &#8211; vielleicht.</p>
<p><span id="more-1268"></span>BuzzFe4ed ist jedenfalls nichts, was man in den Händen halten könnte, es ist nur eine <a title="http://en.wikipedia.org/wiki/BuzzFeed" href="http://en.wikipedia.org/wiki/BuzzFeed" target="_blank">Webseite</a>.</p>
<blockquote><p>BuzzFeed is a website that combines a technology platform for detecting viral content with an editorial selection process to provide a snapshot of &#8220;the viral web in realtime&#8221;. Co-founded in 2006 by Jonah Peretti (who is also cofounder of The Huffington Post), BuzzFeed is located in Manhattan, New York in the Flatiron District.</p></blockquote>
<p>Virale Webinhalte und &#8220;virales Marketing haben eines gemeinsam: Das Virale.</p>
<p>Diese &#8220;Nachrichten&#8221;, Bilder und Filmchen haben etwas ansteckendes, verbreiten sich, wenn die Bedingungen günstig sind, wie ein Virus. &#8220;Viral&#8221;, bezogen auf Videos, bedeutet:</p>
<blockquote><p>Viral bezieht sich auf die Verbreitung des Videoclips im Internet (in der Art eines Krankheitsvirus). Ursprünglich wurden lustige Filme in geringer Auflösung mit E-Mails versandt.<br />
Da solche Filme rasend schnelle Verbreitung fanden, wurde die Werbebranche auf diese Form der Informationsverbreitung aufmerksam und adaptierte sie für Marketingzwecke. Eine offene oder versteckte Werbebotschaft wird dabei als filmisches Ereignis interessant, spektakulär oder lustig gestaltet, um das Interesse der Internetbenutzer zu erregen, was dann dazu führt, dass es ohne weiteres Zutun der werbenden Firma massenhaft weiterverschickt wird.</p>
<p>Die gesamte Gestaltung der Viralclips ist in der Konzeptionsphase dem Ziel untergeordnet, dass sie bzw. ein auf sie verweisender Link im Internet leicht verbreitet werden kann. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Video" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Video</a>)</p></blockquote>
<p>Was sich schnell verbreitet, sind Meldungen aus Hollywood, Bilder von Katzen, sonstige leichte Kost.Das, und eine Prise Erotik und Katastrophe, Angst und Horror gibt es bei <a href="http://www.dradiowissen.de/journalismus-der-buzzfeed-buzz.33.de.html?dram:article_id=271073" target="_blank">BuzzFeed</a>.</p>
<blockquote><p>Es wird in den in deutschen Medien gleichermaßen gefeiert und niedergemacht: das US-Onlineportal Buzzfeed. Für die einen der Trendsetter im digitalen Journalismus, für die anderen eine niveaulose Katzenbildchen-Schleuder für die Bored-at-Work-Klasse. Fakt ist: Im November knackte Buzzfeed erstmals die 130 Millionen Unique-Visitors-Marke.</p></blockquote>
<p>Auf der Seite selbst fällt auf, dass man ewig nach unten srollen kann. Es rutschen immer wieder neue Einblendungen nach, das Ende der Seite scheint man nie erreichen zu können.</p>
<p>Dabei ist die Art der angebotenen Beiträge so, wie man es in Etwa für die Zeitschriften, wie sie beim Arzt, im Wartezimmer ausliegen, erwarten würde.</p>
<p>Vielleicht täuscht dieser Eindruck aber &#8211; denn die Beiträge sind das Resultat einer umfassenden Datenanalyse: Was interessiert, was wird weiterempfohlen, worauf fahren die LeserInnen ab &#8211; und auch: Wie schalten wir dazu die passende Werbung?</p>
<p>Die Werbung kommt nur schwach gekennzeichnet daher &#8211; also eigentlich getarnt, leicht mit einem redaktionellen Beitrag zu verwechseln, und manche redaktionellen Beiträge sollen sogar &#8220;anspruchsvoll&#8221; sein:</p>
<blockquote><p>Während der Erfolg der «Huffington Post», zu deren Mitbegründern Jonah Peretti zählt, zumindest teilweise darauf beruht, Inhalte Dritter zu paraphrasieren oder zusammenzufassen und diese so aufzubereiten, dass sie in den Resultaten von Suchmaschinen möglichst weit oben erscheinen, will «Buzzfeed» sich vor allem durch journalistische Eigenleistungen hervortun. «Nichts ist viraler als Nachrichten, die sonst niemand hat», sagt Peretti. «Geteilt» werde nicht die umgeschriebene Version eines Berichts, sondern das Original. (<a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/medien/in-den-usa-entsteht-drolliger-journalismus-1.18196529" target="_blank">NZZ</a>)</p></blockquote>
<p>Wie wahr, wie wahr.</p>
<p>Einer dieser <a href="http://www.buzzfeed.com/lyapalater/the-official-ranking-of-the-45-hottest-jewish-women-in-holly" target="_blank">Originalbeiträge</a>:</p>
<h2 id="post-title">The Official Ranking Of The 45 Hottest Jewish Women In Hollywood</h2>
<p>Da hat einfach ein Redakteur(?) in Bilddatenbanken gestöbert, und zu jeder der auserwählten Ladies einen kessen Spruch geprägt.</p>
<p>&#8220;Radikal subjektiv, und so dicht am Rassismus, dass es niemand wahrhaben will&#8221; findet mein Bruder diesen Beitrag.</p>
<p>Wir haben das aber nicht weiter diskutiert &#8211; dieses virale Zeugs dient ohnehin nur dazu, zu testen, wie infektionsanfällig die Empfänger sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/medien/buzzfeed-auf-deutsch-keine-angst/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>re:publica – Quantenbotanik und  Finanznohow</title>
		<link>http://sketchnet.de/medien/republica-%e2%80%93-quantenbotanik-und-finanznohow</link>
		<comments>http://sketchnet.de/medien/republica-%e2%80%93-quantenbotanik-und-finanznohow#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=976</guid>
		<description><![CDATA[5.000 Ameisen können nicht irren – sind sie doch als staatenbildende Insekten eng vernetzt und bauen alle am gleichen Haufen, um ihre Königin herum. Bei den Bienen wäre das ähnlich, gäbe es da nicht diese Nervengifte, die als “Pflanzenschutzmittel” ihre &#8230; <a href="http://sketchnet.de/medien/republica-%e2%80%93-quantenbotanik-und-finanznohow">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>5.000 Ameisen können nicht irren – sind sie doch als staatenbildende Insekten eng vernetzt und bauen alle am gleichen Haufen, um ihre Königin herum. Bei den Bienen wäre das ähnlich, gäbe es da nicht diese Nervengifte, die als “Pflanzenschutzmittel” ihre Koordination stören. <span id="more-976"></span></p>
<p>5.00 Blogger nehmen an einem Ereignis teil, und</p>
<blockquote><p>Jeder erlebt seine persönliche Internetkonferenz:. (<a href="http://www.taz.de/Netzkonferenz-republica-2-Tag/!115920/" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Alle haben ein mobiles Endgerät zur Hand und eingeschaltet. Jeder hat sein persönliches Programm.</p>
<p>Quantenbotanik zu erklären, ist übrigens zu kompliziert. Aber schön ist es, schon einmal das Wort zu kennen. Qualitativ hochwertiger Content ist unique und wird aufgegriffen, wie auch hier.</p>
<p>Das Google-Street-car beweist: Die Zukunft der Arbeit betrifft Roboter. Für interindividuale Dienstleistungen (Geben und Nehmen) bleibt wegen der i, o, u-Pads kein Platz und sowieso kein Geld. Ende der Arbeit.</p>
<p>Internet ist zu 50% Katzenkram, zu 30% Datenklau, 15% Überwachungsstaat und 5% undefiniert. Schiffbruch beui den Piraten.</p>
<p>Dann hatten wir noch das Recht auf remix, save my tweets, des Hauptsponsors Daimler Carsharing-System und ein zurück zum Blog, das aber nur eine hohle Nuss war, weil alle Facebook liken. Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Nochmal?</p>
<p><strong>die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft.</strong></p>
<p>Dabei gibt es noch viel, was auch immer,  zu tun, und</p>
<blockquote><p>das schafft kein Einzelner. Man kann das auch nicht durch Meckern und nicht durch Bloggen. Dafür muss man raus (<a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/re-publica-2013-redet-mit-mama-und-papa-und-dem-npd-nachbarn/8169466.html" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Wenn wir jetzt noch wüssten, worum es eigentlich geht – das wäre fein. Bei &#8220;<strong>Finanznohow</strong>&#8221; war es nur ein Verleser &#8211; beim Bloggertreffen: Versehen, oder Verstehen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/medien/republica-%e2%80%93-quantenbotanik-und-finanznohow/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eduardo Galeano Returns with &#8220;Mirrors: Stories of Almost Everyone&#8221;</title>
		<link>http://sketchnet.de/medien/galeano-eduardo-mirrors</link>
		<comments>http://sketchnet.de/medien/galeano-eduardo-mirrors#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 09:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=956</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Die offenen Adern Lateinamerikas&#8221; ist ein Buch, das in den 70-ern bei uns erhältlich war, geschrieben von Eduardo Galeano. In Nord- und Südamerika ist dieses Buch momentan wieder aktuell; ein Exemplar besitzt inzwischen sogar Obama. Ein Interview mit Galeano auf &#8230; <a href="http://sketchnet.de/medien/galeano-eduardo-mirrors">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die offenen Adern Lateinamerikas&#8221; ist ein Buch, das in den 70-ern bei uns erhältlich war, geschrieben von Eduardo Galeano.<br />
In Nord- und Südamerika ist dieses Buch momentan wieder aktuell; ein Exemplar besitzt inzwischen sogar Obama.</p>
<p>Ein Interview mit Galeano auf <a href="http://www.democracynow.org/2009/5/28/eduardo" target="_blank">democrazynow</a>. <span id="more-956"></span>Zum Interview ca 15 min. &#8220;vorspulen&#8221;. Da das Interview auch verschriftet ist, hier ein kleiner Auszug, der das Ganze natürlich nciht wiedergeben kann:</p>
<blockquote><p>you know, there is a private property of news like there is a private property of memory, a private property of the right to talk, to the right to say, to the right to be heard. And against this monopoly, which is an enemy of democracy, we have some democratic answers coming from the bottom of society, from people themselves, saying themselves, telling themselves.<br />
And this is quite important. It’s a change. Usually even some left-wing intellectuals used to believe that people, normal people, ordinary people, workers, were only able to repeat the voices of the masters, they were only able to have echoes, not voices. But they do have voices. Even my friends, my close friends, from the priests of the theology of liberation, when they say, “We are the voice of those who have no voice,” it’s a big mistake. Everybody has a voice. The problems is that they cannot be heard. But everybody has something to say that deserves to be heard, perhaps celebrated, perhaps at least forgiven.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/medien/galeano-eduardo-mirrors/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sturm im Wasserglas, Paranoia, Leistungsschutz-Gesetz</title>
		<link>http://sketchnet.de/medien/sturm-im-wasserglas-paranoia-leistungsschutz-gesetz</link>
		<comments>http://sketchnet.de/medien/sturm-im-wasserglas-paranoia-leistungsschutz-gesetz#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 10:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sketchnet.de/?p=935</guid>
		<description><![CDATA[Erschreckend ist es schon, wie hochdotierte Abgeordnete Gesetze schaffen, die dem gemeinen Bürger unverständlich und egal sind. Wenn ein &#8220;Leistungsschutz&#8221; über 10-11 Gesetzes-Textseiten sich erstreckt, die alle in feinstem Juristen-Deutsch verklausuliert sind, weiß man am Ende soweieso nicht, worum es &#8230; <a href="http://sketchnet.de/medien/sturm-im-wasserglas-paranoia-leistungsschutz-gesetz">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erschreckend ist es schon, wie hochdotierte Abgeordnete Gesetze schaffen, die dem gemeinen Bürger unverständlich und egal sind. Wenn ein &#8220;Leistungsschutz&#8221; über 10-11 Gesetzes-Textseiten sich erstreckt, die alle in feinstem Juristen-Deutsch verklausuliert sind, weiß man am Ende soweieso nicht, worum es geht, vermutet aber, dass es ums Geld geht, wie so oft.</p>
<p><span id="more-935"></span>Vielleicht hat es ja auch mit <a href="http://wissen.dradio.de/leistungsschutz-im-schweinsgalopp-zum-gesetz.33.de.html?dram:article_id=238978">Familienpolitik </a>zu tun:</p>
<blockquote><p>Leistungsschutz ist die kleine Schwester des Urheberrechts, ein Schutzrecht für Leistungen, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht" target="_blank">&#8220;keine individuellen Gestaltungen sind und damit einem urheberrechtlichen Schutz nicht zugänglich sind&#8221;</a>. Besonders strittig dabei ist, ob sich durch das neue Leistungsschutzrecht etwas an der Kostenfreiheit für die Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet ändert. Einige Presseverleger wünschen sich das, es geht insbesondere um die sogenannten Snippets – Ausschnitte aus Presseartikeln –, die Suchmaschinen wie Google auflisten.</p></blockquote>
<p>&#8220;Snippets&#8221; sind übrigens algemein Ausschnitte, nicht nur solche aus <strong><em>Presse</em></strong>-Artikeln. Suchmaschinen erzeugen &#8220;Snippets, Ein Suchergebnis sieht zum Beispiel so aus:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h3><a href="http://portionsdiaet.de/portionsdiaet-blog/vorteile-der-portionsdiaet">Abnehmen und Gewicht halten mit der <em>Portionsdiät</em> | <em>Portionsdiät</em></a></h3>
<div><cite><strong>portionsdiaet</strong>.de/<strong>portionsdiaet</strong>-blog/vorteile-der-<strong>portionsdiaet</strong></cite></div>
<p>12.03.2012 – Portionsdiaet bedeutet Abnehmen mit eigenem Plan, Übersicht und Zuversicht. Kein großes Zählen, ein einfaches Konzept.</p></blockquote>
<p>&#8220;Portionsdiaet bedeutet Abnehmen mit eigenem Plan, Übersicht und Zuversicht. Kein großes Zählen, ein einfaches Konzept.&#8221; &#8211; Das wäre ein Snippet&#8230;</p>
<p>Ein Zeitungsartikel diesen Inhalts (bzw. mit diesen Angaben, die den Link erkläten)  käme evtl. in den Genuss von Tantiemen&#8230;<br />
Wobei so ein Wort wie &#8220;Snippet&#8221;  natürlich in einem <a href="http://www.bmj.de/SharedDocs/Downloads/DE/pdfs/RegE_LSR.pdf?__blob=publicationFile#page=10&amp;zoom=auto,0,723">Deutschen Gesetz(esvorschlag)</a> nicht vorkommt.</p>
<p>Immerhin heißt es im Text:</p>
<blockquote>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="362.6789589599564">Andere Nutzer, wie z. B. Blogger, Unternehmen der s</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="223.17747091381935">onstigen gewerblichen Wirtschaft,</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="349.97421284805046">Verbände, Rechtsanwaltskanzleien oder private bzw.</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="235.6559323414003">ehrenamtliche Nutzer, werden somit</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="351.9836797673085">nicht erfasst. Ihre Rechte und Interessen werden du</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="229.25686394783872">rch das vorgeschlagene Leistungs-</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="327.73579536469157">schutzrecht für Presseverleger mithin nicht berührt</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="4.159576577654171">.</div>
</blockquote>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="4.159576577654171">Hätte man das &#8220;somit&#8221; nicht einfach streichen können? Hat das eine besondere Bedeutung?</div>
<blockquote>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="4.159576577654171">Trotz der Entschärfung der ursprünglichen Entwürfe gibt es noch genug Einfallstore, um die Abmahnmeute auf Menschen zu hetzen, die im Netz ihre Meinung sagen. Man kennt das System doch zur Genüge von den Filesharing-Abmahnungen.</div>
</blockquote>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="4.159576577654171">Können jetzt Blogger, die Zeitungsartikel zitieren und nur ihre Meinung sagen, doch <a title="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/02/27/ein-grauen-fr-alle-die-ins-netz-schreiben/" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/02/27/ein-grauen-fr-alle-die-ins-netz-schreiben/">abgemahnt </a>werden?</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="4.159576577654171">Oder gilt kategorisch: &#8220;Blogger werden nicht erfasst!&#8221;?</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="4.159576577654171">Was immer noch und grundsätzlich <a title="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/luegen-fuers-leistungsschutzrecht-5/" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/luegen-fuers-leistungsschutzrecht-5/" target="_blank">irritiert</a>:</div>
<blockquote>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="4.159576577654171">Kom­plette Zei­tun­gen und Texte oder grö­ßere Teile dar­aus durf­ten auch bis­lang schon nicht kopiert wer­den — dank des Urheberrechtes.</div>
</blockquote>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="4.159576577654171">Will sagen, der Sinn des Gesetzes bleibt unergründlich &#8211; aber verstanden und angewandt muss es werden, wenn es im Bundesrat durchkommt, denn dann ist es ein Gesetz. Wer regiert hier eigentlich? Bürokraten, Juristen, Verlage? Und wer hat diese Gesetzzes-Geber, deren Gesetze, gewollt?</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sketchnet.de/medien/sturm-im-wasserglas-paranoia-leistungsschutz-gesetz/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
