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	<title>sketchnet &#187; philosophisches</title>
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	<description>Entwürfe, Ideen, Konzepte</description>
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		<title>Adorno, die kluge Else und die Dritte Aufklärung</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 22:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich von den  ernsten Themen des Lebens fernzuhalten, riecht nach Feigheit, sich ihnen zuzuwenden, wäre schwierig bis ernst, und nicht mehr lustig. Wir suchen vielleicht Antworten bei der Philosophie, und siehe da; Die kann auch unernst: Appetitthäppchen mit Philosophie, kostenlos &#8230; <a href="http://sketchnet.de/uncategorized/adorno-die-kluge-else-und-die-dritte-aufklarung">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich von den  ernsten Themen des Lebens fernzuhalten, riecht nach Feigheit, sich ihnen zuzuwenden, wäre schwierig bis ernst, und nicht mehr lustig. Wir suchen vielleicht Antworten bei der Philosophie, und siehe da; Die kann auch unernst:</p>
<p><span id="more-12356"></span></p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2022/01/Adorno-philosophie.jpg"><img class="aligncenter" title="Adorno-philosophie" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2022/01/Adorno-philosophie.jpg" alt="" width="500" height="183" /></a><em><a title="Vortrag Dr. Walther Ziegler  - &quot;Adorno&quot; " href=" https://www.youtube.com/watch?v=2sNlmGneXmM" target="_blank">Appetitthäppchen mit Philosophie</a>, kostenlos und kalorienfrei.</em></p>
<p>In der Philosophie gibt es Plus und Minus, Ja und Nein im Widerspruch, es geht um beide Seiten der Medaille und um eine Synthese, zu zwei Möglichkeiten eine alternative &#8220;Lösung&#8221; &#8211; so stelle ich mir &#8220;Dialektik&#8221; vor, die vielleicht auch einen dritten Weg eröffnet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Philosophen wollen sich und uns die Welt erklären, bestenfalls noch, welchen Sinn das alles hat; und &#8220;die Aufklärung&#8221; sollte uns das Bild der Welt erhellen, versuchte es zumindest, mit dem Buch &#8220;Dialektik der Aufklärung&#8221;, als dessen Autoren in nicht-alphabetischer Reihenfolge &#8220;Horkheimer und Adorno&#8221; genannt werden.</p>
<p>Gegen Ende des ersten Weltkriegs war <a title="Der Gründer der Frankfurter Schule wollte vor allem eine Frage beantworten: Wie konnte gerade das hochentwickelte Europa in den 30er Jahren in eine &quot;neue Art der Barbarei&quot; zurückfallen?" href="https://www.youtube.com/watch?v=WD6hMYn-5E0" target="_blank">Horkheimer </a>19 Jahre alt und überlebte einen Stadtbummel nur knapp und mit viel Glück; der Schrecken, mit dem er feststellen musste, dass <strong>Ideologien wie Drogen</strong> auf die Massen wirken können, also berauschend, die Sinne und den  Verstand trübend, hat ihn wohl geprägt.</p>
<p>Aufklärung &#8211; das ist mal wieder ein mehrdeutiger Begriff: Es geht um den mündigen Bürger, um Wissenschaft, Mechanik, Ökonomie, um Fragen der Herrschaft.</p>
<p>&#8220;Aufgeklärt werden&#8221; in einem anderen Sinne sollen auch Verbrechen. &#8220;Im gesamten Jahr 2020 wurden in Deutschland 245 Morde bekannt.&#8221; Im Fernsehen geschehen also mehr Morde, wir sind mit dem Thema vertraut, jede(r) hat wohl so seine/ihre Lieblingskommissar*in.</p>
<p>In <a title="https://www.dw.com/de/zehn-leichen-vor-regierungsgeb%C3%A4ude-in-zentralmexiko-gefunden/a-60353723" href="https://www.dw.com/de/zehn-leichen-vor-regierungsgeb%C3%A4ude-in-zentralmexiko-gefunden/a-60353723" target="_blank">Mexiko </a>&#8220;&#8230; sank die Zahl der Morde &#8230; um gut vier Prozent auf 33.410  &#8230; . Das sind rund 92 Morde pro Tag.&#8221;  Diese Morde stammen aus dem Drogen-Mafia-Bereich, aus einem globalen Geschäft,  das Afghanistans <a title="https://www.dw.com/de/was-taliban-und-mexikos-drogenkartelle-gemeinsam-haben/a-59074366" href="https://www.dw.com/de/was-taliban-und-mexikos-drogenkartelle-gemeinsam-haben/a-59074366" target="_blank">Geldflüsse</a> speist.</p>
<p>Sind die gesellschaftlichen Verhältnisse so feindlich, dass die  halbe Welt (?) sich unter Drogen setzt?</p>
<h2>Adorno in 60 Minuten &#8211; auf 90 Sekunden gekürzt</h2>
<p>Der Fortschritt der Wissenschaft, die &#8220;Aufklärung&#8221; hat die Menschen zu Beherrscher*innen der Natur gemacht, aber auch Unheil gebracht.<br />
Mangel scheint kein Problem mehr zu sein, die Fleischtheken bieten alles, was da kreucht und fleucht bis zum Übermaß. In der Landwirtschaft wird gedüngt, &#8220;Unkraut&#8221; vernichtet und &#8220;Schädlinge&#8221; werden weggespritzt, doch, so Adorno:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Die Menschen bezahlen die Vermehrung ihrer Macht mit der Entfremdung von dem, worüber sie Macht ausüben&#8221;</strong>.</p></blockquote>
<p>Das Fatale, erläutert Dr. Ziegler einleitend:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben uns zwar durch die Wissenschaft, den <strong>Kapitalismus und die staatliche Verwaltung</strong> zu Herren über die Natur aufgeschwungen und diese komplett unter Kontrolle gebracht, uns damit aber gleichzeitig selbst versklavt.&#8221;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Hervorhebung hier ist mein Werk &#8211; irgendwo gibt es noch Regelungen zum Zitieren, da soll man sich nicht zieren, die zu befolgen <img src='http://sketchnet.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gruppennarzissmus &#8211; gottgefällig und selbstgerecht</p>
<h2>Selbstgerechter Gottgefälligkeitsnarzismus</h2>
<p>Ich hätte da noch eine Parallelwelt abzugeben, mit lauter feinen, all- und alleinwissenden Herrinnenundaußenschaften voller Mitgepfühl und Hilfreichtum &#8211; herrje, was rede ich&#8230;</p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2022/01/Drewermann3.jpg"><img class="aligncenter" title="Drewermann3" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2022/01/Drewermann3.jpg" alt="" width="500" height="249" /></a>Der &#8220;Theologe&#8221; Drewermann ist den älteren Semestern wohl noch bekannt &#8211; aus Büchern, vielleicht, aus &#8220;Funk und Fernsehen&#8221; bestimmt. Es gibt eine lange Liste mit Buchtiteln, dabei sehr viele &#8220;Grimms Märchen tiefenpsychologisch gedeutet&#8221; &#8211; also irgendwie umerzählt, &#8220;interpretiert&#8221; und mit seiner Meinung über Gott und die Welt versehen.<br />
Es gibt Metamophosen ohne Ende in den Märchen &#8211; das erwähnt der Priester, Schriftsteller und jetzt auch Ärztlichkeit  Mimende, Neujahresredner und Nebenbei- <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ei3NWeRgTE0" target="_blank">YOU-TUBEr</a> nicht &#8211; Bei 1:00 habe ich eine  Stichprobe gemacht:</p>
<p>Da gab es ärgstes Geschwurbel und Privates zu seiner Auffassung von Viren und körpereigener Abwehr in säuselndem Singsang -  plus göttliche Kommentare, aber Null Punkte bei &#8220;Wissenschaftlichkeit&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die kluge Else</h2>
<p>Die Interpretation von Märchen, Mythen und Träumen  ist ein Teilgebiet der Hermeneutik.  Spannend wird es, wenn man nicht recht weiß, was ein Text bedeuten soll oder könnte &#8211; wenn etwa im Märchen &#8220;<a title="Interpretation" href="http://fressnet.de/m111.htm" target="_blank">Die kluge Else</a>&#8221; eine junge Frau ihre Arbeit verschläft und nicht nur zur Närrin gemacht, sondern obendrein mit Schimpf und Schande  aus dem Elternhaus verstoßen wird.</p>
<p>Die spannende Frage dabei war für mich, wie es &#8220;im familiären Zusammenhang&#8221; dazu kommen konnte, dass Else so verträumt und verfressen wurde, wie sie war, oder dargestellt wurde. Folglich hatte ich mir das Märchen mit seinen Unbestimmtheiten genauer angeschaut.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://fressnet.de/pics/m123x1.gif" alt="" width="473" height="324" /><em><a href="http://fressnet.de/m123.htm" target="_blank">Else im Keller</a> &#8211; beim Bier-holen macht sie sich ihre Gedanken, doch wird sie nicht lange alleine bleiben und Bestärkung und Verstärkung finden.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eugen <a title="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_kluge_Else#Interpretation" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_kluge_Else#Interpretation" target="_blank">Drewermann </a>sieht &#8211; so Wikipedia -</p>
<blockquote><p>&#8230; das Ich von Elses Vater durch Leistungsideale zerbrochen. Er identifiziert sich narzisstisch mit der Tochter, die klug sei, v. a. aber wie er versagen muss, um ihn nicht abzuwerten. So ein Kind entwickelt ein feines Gespür dafür, zu denken, was die anderen denken, jeden &#8220;Wind auf der Gasse&#8221; und jeden drohenden Schatten einer Fliege an der Wand zu ahnen. Die latente Vernichtungsdrohung internalisierter Aggression, die vatergöttliche Doppelaxt steckt tief im Familienfundament. Das Denken verkommt zum Handlungsersatz zur Rationalisierung eigener Verzweiflung.</p></blockquote>
<p>Wo Drewermann eine <strong>göttliche Doppelaxt</strong> hernimmt, ist sein Geheimnis, aber so eine Waffe aus dem Hut zu zaubern ist kaum eine tiefenpsychologische Interpretation, die analytisch Geschulte oder am Unterbewusstsein Arbeitende als offensichtlich, unmittelbar einleuchtend, keines Beweises bedürfend betrachtet würden.<br />
Sozusagen unwiderlegbar ist die  <strong><em>internalisierte Aggression</em></strong> , die Drewermann hineininterpretiert, denn eigentlich bleibt komplett unverständlich, was das bedeuten soll. Das &#8220;Denken als Handlungsersatz&#8221; schließlich kann auch &#8220;narzisstisch sich mit Glanz und Glitzer überziehen&#8221; bedeuten. und mann kann das Nicht-Handeln als verzweiflungsbedingt rationalisieren, &#8220;entschuldigen&#8221;, wo es nichts zu entschuldigen gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Merke: Suggestiv einen Nebel vernebeln heißt nicht, für sauberen Durchblick zu sorgen.</p>
<p>Wenn die Freiheit der Religionspraxis Kindesmisshandlung bedingt oder begünstigt dürfen ernsthaft um die Menschheit besorgte Kenner der Materie diesen &#8220;Hort der emotionalen Pest&#8221;  nicht noch vor Veränderungen abschirmen. Woran sie sich zu halten haben, beschreibt die letzte Zeile eines Witzes:</p>
<blockquote><p>Ich wollte meine Bibel auf eBay verkaufen.<br />
Was hab ich dafür bekommen?<br />
Zehn Gebote!</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein &#8220;Schlüssel&#8221; zu dem Märchen ist wohl, Elses Gemüt als <strong>von Angst und Angstabwehr bestimmt</strong> zu betrachten, man muss das aber nicht teilen.<br />
Die Bedeutung des Märchens zu erschließen heißt allenfalls, sich dem anzunähern, was heute auf Neudeutsch <strong>&#8220;Reframing des Narrativs&#8221;</strong> genannt wird- Das heißt, die Geschichte in einem anderen Rahmen, in einer logischerweise  anderen Zeit als ihrer Entstehung  zu betrachten, die geschilderten Narreteien zu erzählen und wirken zu lassen.</p>
<p>Mit welcher Figur will man sich aber in diesem Märchen identifizieren? Oder ist die Geschichte schon ein Beispiel für das &#8220;natürliche&#8221; Vorkommen der negativen Dialektik?<br />
Die Szene im Keller, bei der &#8220;fünfe&#8221; beisammenhocken  &#8220;&#8230; und jammerten ganz erbärmlich, <a title="Text &quot;Die kluge Else&quot; englisch-deutsch" href="https://www.grimmstories.com/language.php?grimm=034&amp;l=en&amp;r=de" target="_blank">einer immer besser als der andere</a>&#8221; warnt gewissermaßen davor, sich der &#8220;hausinternen Gruppendynanik&#8221; anzuschließen. Wer da so klug ist, &#8220;<a title="https://www.grimmwelt.de/programm/grimms-maerchenstunde/die-kluge-else/" href="https://www.grimmwelt.de/programm/grimms-maerchenstunde/die-kluge-else/" target="_blank">wie der Titel vermuten lässt</a>&#8221; &#8211; darüber soll sich jeder sein eigenes Bild machen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir können übrigens drei Stufen der Aufklärung unterscheiden:</p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2022/01/aufklaerung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-12373" title="aufklaerung" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2022/01/aufklaerung.png" alt="" width="500" height="281" /></a><em>&#8220;Die Vernunft bringt die Wahrheit ans Licht &#8211; dieser programmatische Satz kennzeichnet eine Denkepoche, die man als Aufklärung bezeichnet. Sie begann bereits im 17. Jahrhundert mit Denkern wie Spinoza oder John Locke und erreichte ihren Höhepunkt gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit Montesquieu, Voltaire, Rousseau und Immanuel Kant.&#8221;</em></p>
<p>Von &#8220;<strong>Der </strong><a title="Vernunft als Wahrheit - Die Epoche der Aufklärung - ca. 23 min" href="https://www.youtube.com/watch?v=4nUhQseNbe8" target="_blank">Epoche der Aufklärung</a>&#8221; zu sprechen, unterstellt gewissermaßen, mit der Epoche sei es schon lange vorbei &#8211; für Epochen typisch ist ja ihre Vergänglichkeit.</p>
<p>Wir können aber auch eine zweite Epoche der Aufklärung unterstellen,  die sich während und nach der Barbarei des zweiten Weltkriegs oder &#8220;dritten Reichs&#8221; herauskristallisierte und entfalten wollte.  Die &#8220;Dialektik der Aufklärung&#8221; war ja nicht &#8220;nur&#8221; Kulturkritik, sondern Grundlagenforschung, die nach Weiterführung verlangt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Frage &#8220;Wo bleibt die dritte Aufklärung?&#8221; fand sich in einem Artikel von <strong>Marianne Leuzinger-Bohleber</strong> in der FAZ vom 11.11.2021 beziehungsweise auf der <a href="https://dpg-psa.de/News/wo-bleibt-die-dritte-aufklaerung.html" target="_blank">Homepage der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung</a>.</p>
<p>Es ist eine ernste Frage, angesichts der ökologischen Überforderung des Planeten durch seine schlecht organisierten, unvernünftigen Bewohner, die nicht wissen wohin &#8220;die Reise&#8221; geht. Zu viele Anzeichen gibt es, die &#8220;in die Katastrophe&#8221; als Antwort nicht suggerieren, sondern als wahrscheinlich erscheinen lassen.</p>
<p>Zugegeben, ich werde jetzt ein Zitat &#8220;<strong>Es geht um die Zukunft, die &#8211; im Sinne der Aufklärung &#8211; ohne Vergangenheit nicht denkbar ist</strong>&#8221; aus seinem aktuellen Zusammenhangs reißen, wenn ich darauf bestehe, dass wir ohne Kenntnis der Weisheit, der antiken Lehren der Mytho-Logie auch keine Zukunft haben werden.</p>
<p>Die Welt leidet an der Unvernunft und dem Egoismus der Menschen, deren Fixierung auf Energie- und Rohstoffhunger, Überfluss und Genusssucht. Die <a title="OVID, Der Narziss-Komplex, Episoden" href="http://sketchnet.de/narzissmus/ovid-der-narziss-komplex-episoden" target="_blank">Selbstverliebten</a>, die mal eben zum Spass sich ein paar Minuten Schwerelosigkeit kaufen, sind die Spitze des Eisbergs. Diesen über-narzisstischen Subjektem &#8220;gute Beserung&#8221; zu wünschen, ist zwecklos.</p>
<p>Für Otto und Else Normalverbraucher  geht es ums Überleben der Menschheit, des Nachwuchses, unzähliger Generationen. Und wir müssen verdammt gesund sein, psychisch und physisch, für diese Aufgabe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Anekdote zu &#8220;Es gibt kein richtiges Leben im Falschen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2014 13:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[philosophisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Theodor Wiesengrund-Adorno hatte nicht die beste Meinung von den Menschen, Adorno kommt zu dem Schluss, dass die Verlierer des Modernisierungsprozesses aus dem Grund keine revolutionären Gedanken hegen, da sie vollständig in den gesellschaftlichen Reproduktionsprozess eingebunden sind. Sie sind in &#8230; <a href="http://sketchnet.de/philosophisches/anekdote-zu-es-gibt-kein-richtiges-leben-im-falschen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Theodor Wiesengrund-Adorno hatte nicht die beste Meinung von den Menschen,</p>
<blockquote><p>Adorno kommt zu dem Schluss, dass die Verlierer des Modernisierungsprozesses aus dem Grund keine revolutionären Gedanken hegen, da sie vollständig in den gesellschaftlichen Reproduktionsprozess eingebunden sind. Sie sind in den Prozess der Beibehaltung der sozialen Ordnung integriert und das nun auch mit ihrem Bewusstsein. Sie sehen ihre Gesellschaft als eine solche an, die so sein soll. Er nimmt damit einen <strong>universellen Verblendungszusammenhang</strong> an. (<a href="http://de.wikibooks.org/wiki/Soziologische_Klassiker/_Adorno,_Theodor_W." target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p><span id="more-1445"></span>Eines Nachmittags machte er auf dem Weg von seiner Wohnung zu seinem geliebten <a href="http://www.cafelaumer.de/" target="_blank">Caf&#8217;e Laumer</a> noch einen Bummel durch das weniger geliebte proletarische Frankfurt-Bockenheim; was er dabei beobachtete und empfand, gibt eine Eintragung aus seinem &#8220;Schmuddelbuch&#8221; wieder:</p>
<blockquote><p>&#8220;Lieber trinken sie einen Kasten Bier als ein Kännchen guten Kaffee, diese Trinker an den &#8220;Wasserhäuschen&#8221;! <strong>Es gibt kein richtiges Leben mit Flaschen</strong> &#8211; Binding, Henninger &amp; Äppelwoi: das Frankfurter Opium!&#8221;</p></blockquote>
<p>Der schlecht zu entziffernde Original-Eintrag wurde erst kürzlich wiederentdeckt, wie es der Zufall wollte; das bekannte &#8220;Zitat&#8221; &#8220;Es gibt kein richtiges Leben im Falschen&#8221; war &#8211; man hätte es, weil total sinnfrei,  eigentlich merken müssen, lediglich ein Übertragungsfehler. Das Suhrkamp-Lektorat hatte sich entschieden, den ersten und letzten Teil des Schmuddelbuch-Eintrags fallen zu lassen, weil, so eine Randnotitz, &#8220;kw, recht eigentlich unphilosophisch&#8221;.</p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2014/05/FFM_Adorno-Gedenktafel.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1466" title="FFM_Adorno-Gedenktafel" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2014/05/FFM_Adorno-Gedenktafel.jpg" alt="" width="600" height="318" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildquelle: Wikipedia; Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the <strong><a title="w:en:GNU Free Documentation License" href="http://en.wikipedia.org/wiki/en:GNU_Free_Documentation_License">GNU Free Documentation License</a></strong>, Version 1.2 or any later version published by the <a title="w:en:Free Software Foundation" href="http://en.wikipedia.org/wiki/en:Free_Software_Foundation">Free Software Foundation</a>; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled <em><a title="Commons:GNU Free Documentation License 1.2" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:GNU_Free_Documentation_License_1.2">GNU Free Documentation License</a></em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Werft schon die Krücken weg!</title>
		<link>http://sketchnet.de/philosophisches/brecht-werft-die-kruecken-weg</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2014 12:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[philosophisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine überaus tiefsinnge Gedichtinterpretation &#8211; &#8220;Herr oder Analytiker&#8221; &#8211; bei Sebastian Kirsch: &#160; Ich möchte ein Gedicht Brechts aus dem Jahr 1938 voranstellen, das interessanter ist, als man beim ersten Lesen denken mag. Warum, das hoffe ich heute deutlich machen &#8230; <a href="http://sketchnet.de/philosophisches/brecht-werft-die-kruecken-weg">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine überaus tiefsinnge Gedichtinterpretation &#8211; &#8220;<a href="http://sebastiankirsch.wordpress.com/theatrographie/bertolt-brecht/wie-hilflos-leben-herr-oder-analytiker-von-brecht-zu-lacan-und-zuruck/" target="_blank">Herr oder Analytiker</a>&#8221; &#8211; bei<a href="http://sebastiankirsch.wordpress.com/" target="_blank"> Sebastian Kirsch</a>:</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Ich möchte ein Gedicht Brechts aus dem Jahr 1938 voranstellen, das interessanter ist, als man beim ersten Lesen denken mag. Warum, das hoffe ich heute deutlich machen zu können. Das Gedicht heißt „Die Krücken“.</p>
<p><span id="more-1416"></span></p>
<p><em>Sieben Jahre wollt kein Schritt mir glücken.</em></p>
<p><em>Als ich zu dem großen Arzte kam</em></p>
<p><em>Fragte er: Wozu die Krücken?</em></p>
<p><em>Und ich sagte: Ich bin lahm.</em></p>
<p><em>Sagte er: Das ist kein Wunder.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Sei so freundlich, zu probieren!</em></p>
<p><em>Was dich lähmt, ist dieser Plunder.</em></p>
<p><em>Geh, fall, kriech auf allen vieren!</em></p>
<p><em>Lachend wie ein Ungeheuer</em></p>
<p><em>Nahm er mir die schönen Krücken</em></p>
<p><em>Brach sie durch auf meinem Rücken</em></p>
<p><em>Warf sie lachend in das Feuer.</em></p>
<p><em>Nun, ich bin kuriert. Ich gehe.</em></p>
<p><em>Mich kurierte ein Gelächter.</em></p>
<p><em>Nur zuweilen, wenn ich Hölzer sehe,</em></p>
<p><em>Gehe ich für Stunden etwas schlechter.</em></p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Mir kommt es hier aber gar nicht auf die Interpretation an, sondern auf das Gedicht, auf Brecht.</p>
<p>Oder darauf, was die Krücken symbolisieren:</p>
<p>Unsere Angst, unsere Depression, unsere Verbundenheit mit Erfahrungen?</p>
<h3>We often mistake results for causes. Depression and anxiety are results. Avoidance is their cause.</h3>
<p><a href="https://twitter.com/sgbrownlow/status/456386024684265472" target="_blank">https://twitter.com/sgbrownlow/status/456386024684265472</a></p>
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		</item>
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		<title>Spirituelle Philosophie &#8211; Fragen und Antworten</title>
		<link>http://sketchnet.de/philosophisches/sprituelle-philosophi</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Oct 2013 17:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Krishnamurti]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Jiddu Krishnamurti (* 12. Mai 1895 in Madanapalle, Indien ; † 17. Februar 1986 Ojai, Kalifornien) war ein indischer Philosoph, Autor, Theosoph und spiritueller Lehrer. Ein anstrengender Lehrer, dem man immer mal wieder begegnet, wenn es um besondere Aphorismen geht, &#8230; <a href="http://sketchnet.de/philosophisches/sprituelle-philosophi">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Jiddu Krishnamurti</strong> (* 12. Mai 1895 in Madanapalle, Indien ; † 17. Februar 1986 Ojai, Kalifornien) war ein indischer Philosoph, Autor, Theosoph und spiritueller Lehrer.</p></blockquote>
<p>Ein anstrengender Lehrer, dem man immer mal wieder begegnet, wenn es um besondere Aphorismen geht, kurze Sätze, die das Denken anregen&#8230; <span id="more-1174"></span>Modern und fremd?</p>
<blockquote><p>Achtsamkeit ist ein aufmerksames Beobachten, ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist, ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung.</p></blockquote>
<p>Es gibt noch einige Aufzeichnungen von Vorträgen, wie hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:5540719a-1a8e-411a-a965-f1839a143f44" class="wlWriterEditableSmartContent" style="margin: 0px; display: inline; float: none; padding: 0px;"><object width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/udJrwMh7Wis" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/udJrwMh7Wis" wmode="transparent" /></object></div>
<div class="wlWriterEditableSmartContent" style="margin: 0px; display: inline; float: none; padding: 0px;">Eine der Fragen:</div>
<blockquote>
<div class="wlWriterEditableSmartContent" style="margin: 0px; display: inline; float: none; padding: 0px;">Ist es möglich, im Augenblick der Wahrnehmenung so vollständig wach zu sein, dass der Geist das Ereignis nicht aufzeichnet? (2.36)</div>
</blockquote>
<div class="wlWriterEditableSmartContent" style="margin: 0px; display: inline; float: none; padding: 0px;">Wobei diese Frage mit der Frage an die Zuhörer verbunden war, ob sie die Frage verstanden hätten&#8230;</div>
<blockquote>
<div class="wlWriterEditableSmartContent" style="margin: 0px; display: inline; float: none; padding: 0px;">Für Krishnamurti war klar, dass wissenschaftliche, technische, politische, ökonomische und soziale Anstrengungen zu keiner wirklichen Lösung führen können. Solange das Denken, Fühlen und Handeln des Menschen vom Eigeninteresse beherrscht wird, zerfällt die Welt zumeist im Gegeneinander &#8230; (<a title="http://www.jkrishnamurti.de/Krishnamurti.35.0.html" href="http://www.jkrishnamurti.de/Krishnamurti.35.0.html" target="_blank">Quelle</a>)</div>
</blockquote>
<div class="wlWriterEditableSmartContent" style="margin: 0px; display: inline; float: none; padding: 0px;">
<div id="attachment_1178" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2013/10/mainz.jpg"><img class="size-full wp-image-1178" title="mainz" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2013/10/mainz.jpg" alt="" width="300" height="415" /></a><p class="wp-caption-text">Dom Mainz im Nebel</p></div>
<p>Demzufolge stellt sich auch die Frage:</p>
<h1>Is There Truth in Religions?</h1>
<blockquote><p>The question is: Is there not truth in religions, in theories, in ideals, in beliefs? Let us examine. What do we mean by religion? Surely, not organized religion, not Hinduism, Buddhism, or Christianity, which are all organized beliefs with their propaganda, conversion, proselytism, compulsion, and so on.</p></blockquote>
<p>Is there any truth in organized religion? It may engulf, enmesh truth, but the organized religion itself is not true. Therefore, organized religion is false, it separates man from man. You are a Muslim, I am a Hindu, another is a Christian or a Buddhist and we are wrangling, butchering each other. Is there any truth in that? We are not discussing religion as the pursuit of truth, but we are considering if there is any truth in organized religion. We are so conditioned by organized religion to think there is truth in it that we have come to believe that by calling oneself a Hindu, one is somebody, or one will find God. How absurd, sir; to find God, to find reality, there must be virtue. Virtue is freedom, and only through freedom can truth be discovered, not when you are caught in the hands of organized religion, with its beliefs. And is there any truth in theories, in ideals, in beliefs? Why do you have beliefs? Obviously, because beliefs give you security, comfort, safety, a guide. In yourself you are frightened, you want to be protected, you want to lean on somebody, and therefore, you create the ideal, which prevents you from understanding that which is. Therefore, an ideal becomes a hindrance to action.<em>J. Krishnamurti, The Book of Life</em></p>
<p>Ein zentraler Punkt in der Lehre Jiddu Krishnamurti&#8217;s ist die Frage nach dem <a name="Ich"></a><a href="http://www.norbertheider.de/k1895/k1895_anmerkungen.htm#Ich">Ich</a>.</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Während die Aufgabe der Psychologie bei Freud darin liegt, unbewußte Ich-Anteile in das Ich zu integrieren um auf diese Weise (bereits aufgetretene) Konflikte aufzulösen, erkennt Krishnamurti bereits in der Annahme der Existenz eines Ichs das eigentliche Problem: Nicht eine Ich-Stabilisierung wird bei K. angestrebt sondern des-sen Auflösung.<br />
Das Ich, Selbst oder auch Ego (Krishnamurti macht hier keinen Unterschied) ist für K. hingegen die Ursache aller <a href="http://www.norbertheider.de/k1895/k1895_anmerkungen.htm#Konflikte">Konflikte</a>. Das Ich, erklärt er, ist ein Produkt, eine bloße Struktur des Denkens: &#8220;In sich selbst hat es keine Realität&#8221; (Krishnamurti, J. 1984, S. 22).<br />
Warum schuf nun aber das Denken etwas, das wir &#8220;Ich&#8221; nennen?</p>
<p><strong>&#8220;&#8230; weil das Denken nach Sicherheit und Stabilität verlangt &#8230; Aber das Denken ist unsicher, in sich selbst zerbrochen, darum hat es das &#8216;Ich&#8217; geschaffen als etwas Bleibendes, das als abgetrennt vom Denken erscheint und das vom Denken wiedererkannt wird als etwas Beständiges. Und diese Beständigkeit wird identifiziert durch Verhaftung &#8211; wir sagen: mein Haus, mein Charakter, meine Wünsche, mein Verlangen &#8211; was dem &#8216;Ich&#8217; ein volles Gefühl der Sicherheit und der Fortdauer gibt&#8221;</strong></p>
<ul>(Krishnamurti, J. 1984, S. 17f).</ul>
<h4><span><span style="font-family: arial,helvetica; font-size: medium;">Das Ich sei also vom Denken geschaffen in der Absicht unserem Leben (die Illusion von) Sicherheit und Stabilität in unseren Beziehungen, unseren Handlungen, unserer ganzen Existenz zu verleihen. Das Denken schuf und schafft fortwährend auf der Grundlage des Ichs die (scheinbar schützende) Trennung in Subjekt und Objekt, den Beobachter und den Beobachteten und somit die Basis für den Konflikt. (<a title="http://www.norbertheider.de/k1895/k1895_5lehre.htm" href="http://www.norbertheider.de/k1895/k1895_5lehre.htm" target="_blank">Quelle</a>)<br />
</span></span></h4>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Adornos Schreibtisch hinter Glas</title>
		<link>http://sketchnet.de/philosophisches/adornos-schreibtisch-hinter-glas</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Oct 2013 20:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[philosophisches]]></category>
		<category><![CDATA[Adorno]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch so kann man Soziologie kaputtmachen: Man macht das, was sie repräsentiert, lächerlich. Oder Jugendliche tun es &#8211; der Glaskasten ist ständig beschädigt, die Scheiben sind beschlagen. Die Steine fliegen von außen nach innen &#8211; das Sprichwort sagt: &#8220;Wer im &#8230; <a href="http://sketchnet.de/philosophisches/adornos-schreibtisch-hinter-glas">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 align="left">Auch so kann man Soziologie kaputtmachen: Man macht das, was sie repräsentiert, lächerlich.</h4>
<p class="Text" align="justify">Oder Jugendliche tun es &#8211; der Glaskasten ist ständig beschädigt, die Scheiben sind beschlagen. Die Steine fliegen von außen nach innen &#8211; das Sprichwort sagt: &#8220;Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen&#8221;, und nachträglich ist Adorno ins Glashaus verfrachtet, oder szumindest sein Schreibtisch &#8211; obwohl das gar nciht ein original-AdornoSchreibtisch sein dürfte; vor Verwitterung geschützt ist das Teil so jedenfalls nicht. <span id="more-1149"></span></p>
<p class="Text" align="justify"><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2013/10/adorno_schreibtisch.jpg"><img class="size-full wp-image-1150 alignleft" title="adorno_schreibtisch" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2013/10/adorno_schreibtisch.jpg" alt="" width="358" height="426" /></a>&#8220;Tempus fugit&#8221; symbolisiert noch ein funktionierendes Metronom &#8211; Adornos Musiktheorie &#8211; wer hat sie verstanden?</p>
<p class="Text" align="justify">Wer hat die kritische Theorie verstanden?</p>
<p class="Text" align="justify">Wo gibt es einen einzigen prägnanten Satz Adornos, in Stein gemeißelt oder in Metall gegossen, oder verwurzelt im Hirn oder Herz der Bevölkerung?</p>
<p class="Text" align="justify">Allseits beliebt:</p>
<blockquote>
<p class="Text" align="justify"><span class="adresse">Furchtbares hat die Menschheit sich antun müssen, bis das Selbst, der identische, zweckgerichtete männliche Charakter der Menschen geschaffen war, und etwas davon wird noch in jeder Kindheit wiederholt. Die Anstrengung, das Ich zusammenzuhalten, haftet dem Ich auf allen Stufen an. &#8220;Frisch und konzentriert müssen die Arbeitenden nach vorwärts blicken und liegenlassen, was zur Seite liegt. Den Trieb, der zur Ablenkung drängt, müssen sie verbissen in zusätzliche Anstrengung sublimieren. So werden sie praktisch.&#8221; </span></p>
<p>(Horkheimer, Max; Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt/M. 1986, S. 40 (O., am.: 1947) .</p>
<p class="Text" align="justify">
</blockquote>
<p class="Text" align="justify">Weg &#8211; einfach weg ist das Fußbänkchen, das es einmal im Glashaus gegeben hatte: Welcher Sadist will da symbolisch dem Geist Adornos kalte Füße machen?</p>
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		<title>Max Uthoff Oben bleiben 2013</title>
		<link>http://sketchnet.de/philosophisches/max-uthoff-oben-bleiben-2013</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 08:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[philosophisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind schon Einige, die sich für Satire interessieren &#8211; wobei ich an vielen Stellen nicht verstehen konnte, warum das Publikum lacht, wo es doch eher um sachlich richtige Feststellungen geht. Ansonsten: Ein breites Spektrum, viel Abwechslung, keine Langeweile. Zum &#8230; <a href="http://sketchnet.de/philosophisches/max-uthoff-oben-bleiben-2013">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind schon Einige, die sich für Satire interessieren &#8211; wobei ich an vielen Stellen nicht verstehen konnte, warum das Publikum lacht, wo es doch eher um sachlich richtige Feststellungen geht.<span id="more-964"></span><!--more--></p>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2013/04/uthoff.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1464" title="uthoff" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2013/04/uthoff.jpg" alt="" width="600" height="321" /></a></p>
<p>Ansonsten: Ein breites Spektrum, viel Abwechslung, keine Langeweile. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TDg2vIMiTKo" target="_blank">Zum Video</a></p>
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		<title>Salomon, Gesundheit und Weisheit</title>
		<link>http://sketchnet.de/philosophisches/salomon-gesundheit-und-weisheit</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 11:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[philosophisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor langer, langer Zeit gab es einmal einen König, der für seine Weisheit berühmt war. Weisheit hatte er sich gewünscht: Als Gott ihm die Gewährung eines Wunsches zusagte, da wünschte er sich Weisheit, um sein Volk gerecht regieren zu können, &#8230; <a href="http://sketchnet.de/philosophisches/salomon-gesundheit-und-weisheit">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor langer, langer Zeit gab es einmal einen König, der für seine Weisheit berühmt war. Weisheit hatte er sich gewünscht:</p>
<blockquote><p>Als Gott ihm die Gewährung eines Wunsches zusagte, da wünschte er sich Weisheit, um sein Volk gerecht regieren zu können, da er sich dieser Aufgabe noch nicht gewachsen fühlte. Gott gefiel, dass er sich nicht langes Leben, Reichtum oder Siege über seine Gegner gewünscht hatte, … (<a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Salomo#Mythos_und_Kritik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salomo#Mythos_und_Kritik" rel="nofollow" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p><span style="color: #666666;">- durch göttliche Fügung war er weise geworden. </span></p>
<p><span style="color: #666666;">Der Mythos erklärt, woher die <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bibel_AT_Buch_der_Sprichw%C3%B6rter,_Kapitel_8_mit_Salomon_%28Berruguete%29.jpg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buch_der_Sprichw%C3%B6rter" rel="nofollow" target="_blank">Weisheit</a> zuverlässig kommt, und noch viel mehr: </span></p>
<p><span id="more-890"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.portionsdiaet.de/pics/salomon1.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="http://www.portionsdiaet.de/pics/salomon2.jpg" alt="" /></p>
<ul>
<li>Weisheit ist ein wertvolles Gut</li>
<li>sie ist selten</li>
<li>Sie ist hell, und kann durch die Brechung des Lichts (~ der Sehgewohnheiten) zum Funkeln werden</li>
<li>Weisheit und Klugheit liegen nah beisammen</li>
<li>Erkenntnis fällt nicht vom Himmel, sondern muss gesucht, entdeckt werden, (wobei Weisheit die Voraussetzung ist?)</li>
<li>Auch “guter Rat” (“guter Rat ist teuer”) muss erst gefunden werden, entspricht einer Entdeckung, einer “Neuheit”</li>
<li>Weisheit, Rat und Hilfe gibt es nicht isoliert voneinander, sie gehen miteinander umher, bedingen einander</li>
<li>Weisheit ist Einsicht  (in die Notwendigkeit?)</li>
<li>Weisheit und Macht liegen nah beisammen</li>
</ul>
<p>Wenn die Weisheit selbst uns ihr Wesen in den Sprüchen Salomons erklärt, dann wohl deshalb, weil Salomon fähig war, ein salomonisches Urteil zu fällen, Recht zu erkennen, Recht zu sprechen. Genau genommen hat er einen Streit geschlichtet – manchmal scheint es beim Streit  so zu sein, dass eine Partei im Recht ist, während die andere ihren Vorteil sucht, indem sie betrügen will.</p>
<blockquote><p>Der israelitische König Salomo (Regierung 965-926 v.Chr.) hatte folgenden Fall zu entscheiden (Altes Testament 1. Könige 3, 16-28): Zwei Mütter, die in einem Hause wohnten, gebaren zur gleichen Zeit zwei Söhne. Das eine Kind starb nach kurzer Zeit. Die Mutter des lebenden Kindes behauptete, die andere Mutter habe heimlich das tote Kind mit dem ihrigen vertauscht und forderte es zurück. Salomo entschied, dass &#8211; weil Aussage gegen Aussage stand &#8211; das Kind mit dem Schwert geteilt und jeder Mutter eine Hälfte des Kindes gegeben werden solle. Als nun die eine Mutter den König anflehte, er möge der anderen das Kind lebendig geben, die andere jedoch auf der Teilung beharrte, wusste der König, dass jene die wahre Mutter war. (<a title="http://www.rechtslexikon.net/d/salomonisches-urteil/salomonisches-urteil.htm" href="http://www.rechtslexikon.net/d/salomonisches-urteil/salomonisches-urteil.htm" rel="nofollow" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Diese allgemein bekannte Fabel – Berthold Brecht hat das Thema im “kaukasischen Kreidekreis” wieder aufgenommen – hat  Rechtsprechung, Gerechtigkeit und mithin <em><strong>Strafe</strong></em> zum Thema. Die Mutter mit den unlauteren Absichten dürfen wir uns schon als durch ihre Entlarvung bestraft denken.</p>
<p>Es ist nicht unlogisch, die <a title="http://www.via-dolorosa.de/die-sprueche-salomons/" href="http://www.via-dolorosa.de/die-sprueche-salomons/" rel="nofollow" target="_blank">Sprüche Salomons</a> als Lektionen aufzufassen, denn zur Erziehung und Bildung sind sie offensichtlich aufgeschrieben worden, ohne Überlieferung, wenn die Menschen immer wieder das Rad neu erfinden müssten, statt auf die Erfahrungen der Vorfahren zurückgreifen zu können, wären wir noch weit hinter der Steinzeit.</p>
<h2>Belehrung</h2>
<p>Worte sind Leben, Worte gestalten Leben, Lebensweisheiten können entscheidend für das Leben sein:</p>
<blockquote><p>… achte auf meine Worte / und hör mir gut zu! <em>21 … </em>Denn sie sind Leben für die, die sie finden, / und Gesundheit für den ganzen Leib.</p></blockquote>
<p>Von alledem gibt es reichlich, doppelt und dreifach, vielleicht. Mit etwas Glück werden die richtigen Worte zum “Leuchtturm”, zum Wegweiser auf dem rechten Pfad…</p>
<p>Zum Beispiel eine Ernährungslehre in zwei Zeilen:</p>
<blockquote><p><strong>Besser nur Grünkost und Liebe dabei,<br />
als der schönste Braten, übergossen mit Hass.</strong></p></blockquote>
<p><span style="color: #666666;">Oft (oder immer?) geht es in den Sprüchen um Polaritäten von Gut und Böse, richtig und falsch, hoch und tief. Allerdings: Schauen wir <a title="http://www.bibel-online.net/buch/dual/luther_1912/sprueche/15/neue_evangelistische/sprueche/15/" href="http://www.bibel-online.net/buch/dual/luther_1912/sprueche/15/neue_evangelistische/sprueche/15/" target="_blank">genau </a>hin, sehen wir, wie die &#8220;Verdeutschung&#8221; auch den ursprünglichen Sinn verschieben kann. </span></p>
<h3>Hochmut <span style="color: #666666;"><br />
</span></h3>
<blockquote><p><em></em>Hochmut erniedrigt einen Menschen; / Ehre erlangt, wer nicht hoch von sich denkt.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #666666;">Beim <strong>Hochmut</strong> wird aufgezeigt, dass die Strafe nicht auf sich warten lässt:: </span></p>
<blockquote><p>„<em>Stolzer Mut kommt vor dem Fall.</em>“</p></blockquote>
<p><span style="color: #666666;">oder auch schlicht</span></p>
<blockquote><p>„Hochmut <em>kommt vor dem Fall.</em>“</p></blockquote>
<p>in der Bibel ist die Ablehnung des “Hochmuts” mehrfach belegt, so auch im  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buch_Jesus_Sirach">Buch Jesus Sirach</a></p>
<dl>
<dd>„<em>Hochmut thut nimmer gut und kann nichts denn Arges daraus erwachsen</em>.“</dd>
</dl>
<p><span style="color: #666666;">In der deutschen Sprache haben wir die Schwierigkeit, dass Hochmut und  Stolz zwar nah beieinanderliegen, aber zu differenzieren sind. Wenn ein Kind stolz darauf ist, die ersten hundert Meter ohne Stützräder mit dem Fahrrad gefahren zu sein, ist das Freude über einen Lernerfolg und eine Leistung, aber kein Hochmut. </span></p>
<p><span style="color: #666666;">Wenn jemand erfolgreich auf einem Weg ist und denkt, das gehe ja wie auf Schienen – ist das Hochmut oder Stolz? </span></p>
<p><span style="color: #666666;">Hochmut lässt sich noch am ehesten durch die <strong>Hybris</strong>, einen unnahbaren, abweisenden “Stolz” eines Begehrten, der zwar die Bewunderung genießt, aber zu keiner Zuwendung “gewillt” (fähig) ist, illustrieren; diese Hybris war den Griechen noch so verhasst, dass die Rache durch Nemesis, die Göttin der Vergeltung, hier noch als selbstverständlich gedacht wurde. </span></p>
<p><span style="color: #666666;">Das klassische Beispiel ist hier wohl Narziss, der schöne, allseits begehrte Jüngling, dessen “spröde Zärtlichkeit” niemanden an ihn heranließ – damit wurde er ein Fall für Nemesis, deren Strafe – er musste so aussichtslos lieben, wie er geliebt wurde – dann doch recht grausam ausfiel. </span></p>
<p><span style="color: #666666;">Selbstbezogene Liebe, Selbstverliebtheit und Zurückweisung der Liebe sind zwar nicht tugendhaft, aber auch d</span><span style="color: #666666;">as Salomon-Lied von Berthold Brecht (Hier aus <a href="http://herbstfluten.de/index.php/topic,170.0.html" target="_blank">Mutter Courage</a>) relativiert den Wert von </span></p>
<ul>
<li><span style="color: #666666;">Weisheit, </span></li>
<li><span style="color: #666666;">Schönheit, </span></li>
<li><span style="color: #666666;">Kühnheit, </span></li>
<li><span style="color: #666666;">Redlichkeit, </span></li>
<li><span style="color: #666666;">Selbstlosigkeiit und </span></li>
<li><span style="color: #666666;">Gottesfurcht &#8211; </span></li>
</ul>
<p><strong>“<span style="color: #666666;">Beneidenswert, wer frei davon!”</span></strong></p>
<h3>Das Salomon-Lied in der Dreigroschenoper:</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:d22c9e6c-dc92-4ee8-baf4-2f3f3b0e017d" class="wlWriterEditableSmartContent" style="margin: 0px; display: inline; float: left; padding: 0px;"><object width="476" height="357" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eDGuURDsoW8" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed width="476" height="357" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/eDGuURDsoW8" wmode="transparent" /></object></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ohnehin stehen Moral, Redlichkeit und Selbstlosigkeit bei Brecht erst an zweiter Stelle, denn: “Erst kommt das Essen, dann kommt die Moral”.</p>
<p>Wer Tugenden einfordert, wo die Grundbedürfnisse nicht gestillt sind. entwickelt gewissermaßen einen eigenen Hochmut und “Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein”.</p>
<p>Dass, wer andere (hochmütig) zum Teufel wünscht, wahrscheinlich selbst bald Besuch von Nemesis bekommt, sei hier noch am Rande bemerkt.</p>
<p>Anderen die Redlichkeit abzusprechen fällt leicht:, wie es dabei um die Eigene steht, ist eine andere Frage:</p>
<blockquote><p>„Das ist nicht zu verwundern“, sagte Goethe zu Eckermann, „solche Leute gehen im Irrtum fort, weil sie ihm ihre Existenz verdanken, sie müssten umlernen, und das wäre eine sehr unangenehme Sache.“</p></blockquote>
<p>Der Prüfstein der kleinen oder besonderen Alltagsweisheiten sei: Guter Rat und Hilfe. Wer keine Einsicht bieten kann, sollte lieber schweigen &#8211; und Salomons Weisheiten sind nicht immer der Weisheit letzter Schluss.</p>
<p>Zum Schluss noch einmal Salomon:</p>
<blockquote><p>Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt.</p>
<p id="b1ref20016033"><strong><a id="b1ref20016033_vno">33</a> Der Mensch wirft das Los; aber es fällt, wie der HERR will.</strong></p>
</blockquote>
<p><a href="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2013/02/salomon.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1077" title="salomon" src="http://sketchnet.de/wp-content/uploads/2013/02/salomon.jpg" alt="" width="1024" height="706" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die immerwährende Wiederkehr des Gleichen</title>
		<link>http://sketchnet.de/philosophisches/die-immerwaehrende-widerkehr-des-gleichen</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 20:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sketchnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[philosophisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Yalom &#8211; “Und Nietzsche weinte” – wird die Nietzsche-These der immerwährenden Wiederkehr des Gleichen angerissen  &#8211; wozu es interessanterweise auch einen Film gibt: &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Yalom &#8211; “Und Nietzsche weinte” – wird die Nietzsche-These der immerwährenden Wiederkehr des Gleichen angerissen  &#8211; wozu es interessanterweise auch einen Film gibt:</p>
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<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:8c4d4a86-246f-46a8-91a1-ea8686251ac6" class="wlWriterEditableSmartContent" style="margin: 0px; display: inline; float: none; padding: 0px;"><object width="628" height="524" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FYUc_PPMFZs" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed width="628" height="524" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/FYUc_PPMFZs" wmode="transparent" /></object></div>
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